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  • -Aktualisiert am

Gut informiert am Morgen: Abonnieren Sie unseren neuen Newsletter Countdown. Bild: dpa

Nun hat der Wahlkampf in Deutschland begonnen: Was hinter den Kulissen ausgeheckt wird und was sonst noch politisch von Bedeutung ist, erfahren Sie in unserem neuen Newsletter „Countdown“ – jeden Morgen frisch und informiert in den Tag.

          Was soll man von diesem Wahlkampf halten, bei dem die Kanzlerin ihren Herausforderer umarmt und jener, verzweifelt strampelnd, beim besten Willen kein zündendes Thema findet? Alles schon gelaufen? Wahrhaftig nicht. Obwohl alles nach der Regie der Amtsinhaberin läuft – ein typischer Merkel-Wahlkampf ohne Akzente und Aufreger – steht die kommende Regierung noch lange nicht fest. Zuviel Gewissheit hat der Kanzlerin schon einmal fast den Sieg gekostet, weshalb sie zögernd und zaudernd geworden ist. Das wiederum kann in einer Zeit zum Verhängnis führen, in der die Menschen bei einer sich explosiv entwickelnden Weltlage Orientierung verlangen, und sie nicht kommt.

          Seit diesem Wochenende wollen Merkel und Schulz nun wirklich kämpfen. Wie es im Rennen steht, was hinter den Kulissen ausgeheckt wird und was sonst noch politisch von Bedeutung ist, wollen wir Ihnen in den kommenden Tagen bis zur Wahl jeden Morgen von Neuem berichten, in unserem neuen FAZ.NET-Newsletter „Countdown“. Hier abonnieren!

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          Alte Journalistenregel: Wenn Interviews wenig Neues bringen, sollte man sie in die Tonne treten. Sie wolle „keinen Koalitionswahlkampf“ führen, erklärte gestern Angela Merkel im langen Phoenix-Gespräch, das keine einzige neue Position hervorbrachte, sondern eine Kanzlerin zeigte, die zum wiederholten Mal mit den oft immergleichen Worten ihre Politik erklärte, von der Flüchtlingsfrage bis zum Dieselskandal. Hinter den Kulissen indes wird mächtig über die möglichen Optionen spekuliert, wie mein Kollege Günter Bannas aufgeschrieben hat. Die Optionen unterscheiden sich wahrlich nicht nur in Akzenten: Bei einem unternehmerfreundlichen schwarz-gelben Kabinett, das es mit Sicherheit geben wird, wenn es rechnerisch möglich wäre, könnten in der Berliner Politik endlich wieder die Fetzen fliegen. Aufregender noch könnte eine grün-schwarz-gelbe Option werden, als „spannendes Zukunftsprojekt“, dem einige Persönlichkeiten im Umfeld der Kanzlerin anhängen – und das doch unwahrscheinlich scheint. Realistischer ist (leider) die Fortsetzung der großen Koalition, mit teuren Sozialgeschenken zu Lasten zukünftiger Generationen und einer weiteren Sozialdemokratisierung der Union.

          Vielleicht erfahren die Niedersachsen heute mehr. Die Kanzlerin ist an der Küste unterwegs. In Cuxhaven und Bremen will sie die Bürger doppelt einfangen, die wenige Wochen nach der Bundestagswahl auch noch ihre eigene Regierung neu zu bestimmen haben. Zuvor hat sie allerdings ein paar neue Programm-Bröckchen ins Publikum geworfen. Der Super-Illu verriet sie, dass sie ein Ende des Verbrennungsmotors für sinnvoll halte, nicht allerdings einen festen Zeitpunkt dafür. Wahrlich ein typischer Merkel: Alles ist offen und nichts Genaues weiß man nicht. Ihr Kontrahent Martin Schulz tritt am Abend in Berlin an, um in einer Integrationsrede seine Einwanderungspolitik aufzudröseln: Ein bisschen mehr Offenheit für die Bedürftigen, ein bisschen mehr Zurückweisung für die Nicht-Bedürftigen und eine moderate Abschiebungspolitik mit menschlichem Antlitz, wie immer das aussehen soll. Auch hier kein wahlpolitischer Sprengstoff in Sicht. FAZ.NET wird berichten.

          Wie will sich eigentlich Deutschland wehren, wenn es neue Cyberangriffe gibt? Wie ein Albtraum plagt derzeit die Wahlkämpfer der Gedanke, dass eine fremde Macht (Russland, Nordkorea?) mit einer fiesen Mail-Veröffentlichung noch den Wahlkampf beeinflussen könnte. Vor der Wahl wären wohl alle Beteiligten Opfer. Aber schon bald soll nicht mehr nur gelitten, sondern zurückgehackt werden. Berlin zimmert sich gerade die juristische Grundlage für den Hackback, wie diese aussehen könnte, lesen Sie in diesem Bericht von Eckart Lohse.

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