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Bundesfinanzhof : Steuerberater steuerfrei

Schild am Bundesfinanzhof Bild: dpa

Im Rahmen einer Nettolohnvereinbarung vom Arbeitgeber übernommene Steuerberatungskosten zählen nicht als steuerpflichtiger Arbeitslohn. Das hat nun der Bundesfinanzhof entschieden.

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          Übernimmt der Arbeitgeber die Steuerberatungskosten des Arbeitnehmers, zählt dies nicht als dessen Arbeitslohn. Das gilt nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesfinanzhofs im Rahmen einer so genannten Nettolohnvereinbarung, wenn der Arbeitnehmer seinen Steuererstattungsanspruch an den Arbeitgeber abgetreten hat. Eine inländisches Konzernunternehmen hatte mit den nach Deutschland entsandten Arbeitnehmern eine solche Nettolohnvereinbarung abgeschlossen. Das Unternehmen übernahm die Kosten für die Einkommensteuererklärung durch eine zum Konzern gehörige Steuerberatungsgesellschaft. Das Finanzamt hielt diese Leistung für steuerpflichtigen Arbeitslohn. Der Bundesfinanzhof änderte jedoch jetzt seine Rechtsprechung. Denn das Unternehmen handele überwiegend im eigenbetrieblichen Interesse, nämlich in Erfüllung der Nettolohnvereinbarung. Der Arbeitgeber wolle durch weitgehende Reduzierung der Einkommensteuer die eigenen Lohnkosten senken. Entscheidend war, dass nur der Arbeitgeber von der Arbeit des Steuerberaters profitieren konnte (Az.: VI R 28/17)

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