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Der Brexit und die Fischerei : Heringe und Makrelen spalten Europa

Fischer in Hastings an der britischen Küste Bild: Bloomberg

Fischer in der Europäischen Union bangen um ihre Existenz. Tausende Jobs stehen auf dem Spiel. Für Europa geht es aber noch um viel mehr. Wie geht es weiter nach dem Brexit?

          6 Min.

          Die britischen Fischer schwanken derzeit zwischen Hoffen und Bangen. Nach dem Ende der Brexit-Übergangsfrist hoffen sie auf deutlich höhere Fangquoten. „Bislang ist die Fischerei des Vereinigten Königreichs in einer unfairen, ausbeuterischen Beziehung mit der EU gefangen“, sagt Barrie Deas, der Vorsitzende der National Federation of Fishermen’s Organisations (NFFO). Bei den Verhandlungen zwischen der britischen Regierung und der EU über einen Post-Brexit-Deal ist das Thema Fischerei eines der am härtesten umkämpften.

          Philip Plickert

          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London.

          Christian Schubert

          Wirtschaftskorrespondent in Paris.

          Werner Mussler

          Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.

          An der Fischfang-Frage hakt der große Freihandelsvertrag. Die Interessenlage ist kompliziert: Viele kontinentaleuropäische Fischereiflotten fischen deutlich mehr in britischen Gewässern als umgekehrt. Gleichzeitig verkaufen die Briten einen Großteil ihres Fisches aber auf dem Kontinent.

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