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In Großbritannien interessiert sich kaum noch jemand für die Verhandlungen über das künftige Verhältnis zur EU. Das liegt nicht nur an der Corona-Pandemie. Auch das Verhalten des Staatenbundes spielt eine wichtige Rolle.
Der britische Premierminister Boris Johnson gibt eine Erklärung zum Brexit und den Verhandlungen mit der EU ab.

Streit um Brexit : Großbritannien laut Johnson zu No-Deal bereit

Für ein Freihandelsabkommen hat der britische Premierminister Boris Johnson von der Europäischen Union eine „fundamentale“ Änderung ihrer Haltung verlangt. Wenn es die nicht gebe, werde auch kein Handelspakt zustande kommen.

Brexit-Verhandlungen : Und die Briten bewegen sich doch

Erstmals seit 2018 werden die Staats- und Regierungschefs der EU eine richtige Debatte über das Verhältnis zu den Briten führen. Das ist nicht ganz ungefährlich.
Noch nicht das Ende: Der britische Premierminister Boris Johnson am Freitag bei der zweiten Lesung des Brexit-Gesetzes

Brexit-Votum im Unterhaus : Das Ende des Anfangs

Natürlich gab es keine Überraschungen im Londoner Unterhaus. Der Brexit-Vertrag wurde in zweiter Lesung gebilligt. Aber nach dem entscheidenden Votum im Januar fangen viele Probleme erst an.

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  • Das Brexit-Abkommen sei nur ein erster Schritt, dem die Regelung des Verhältnisses zwischen der EU und dem Nichtmitglied Großbritannien folgen müsse, sagt Brexit-Chefunterhändler Michel Barnier.

    Ringen um EU-Austritt : Brexit-Deal weiter in der Schwebe

    Die Zeichen stehen ein weiteres Mal auf Verlängerung im Ringen um den Brexit. Fortschritte habe es bei den jüngsten Verhandlungen zwar gegeben, doch Boris Johnson habe keine ausreichend Mehrheit garantieren können, heißt es aus Brüssel.
  • Brexit-Verhandlungen : Einigung in Sicht?

    London hat Brüssel in den Brexit-Verhandlungen neue Vorschläge für die irische Grenze gemacht. Doch die seien nicht ausreichend, soll EU-Chefunterhändler Barnier den Außenministern der verbleibenden 27 EU-Staaten gesagt haben.
  • Was denkt die Queen über den Brexit? Die britische Königin Elisabeth II. im Mai 2019.

    Brexit-Streit : Die Queen liest Johnson

    Elisabeth II. trägt an diesem Montag im Unterhaus das Regierungsprogramm des Premierministers Boris Johnson vor. Im Zentrum steht der Brexit-Prozess, der gerade in einer entscheidenden Phase ist.
  • Irlands Premierminister Leo Varadkar und der englische Premierminister Boris Johnson vor einem Landhaus in Cheshire

    Brexit-Verhandlungen : Die Lösung für Irland

    Zum ersten Mal verhandelt Boris Johnson ernsthaft: Und jetzt scheint im Brexit-Drama eine Lösung in Sicht. Dabei handelt es sich ausgerechnet um eine alte Idee der May-Regierung.
  • Brexit : Schwindende Chancen

    Das Verhalten der Briten macht einen ungeregelten Brexit immer wahrscheinlicher. Besonders EU-Ratspräsident Donald Tusk ist verärgert über Johnsons „blödes Spiel mit dem Schwarzen Peter“.
  • „For the record“ heißen David Camerons Memoiren.

    David Camerons Memoiren : Das (un)vermeidbare Referendum

    Unter David Cameron fand 2016 das schicksalhafte EU-Referendum statt. In seinen Memoiren „For the Record“ übt der ehemalige Premierminister nun Selbstkritik und beurteilt die Rolle Boris Johnsons im Ringen um den Brexit.
  • Innenministerin Priti Patel

    Hoffnung in London : Der Brexit ist einen Samstag wert

    In London gibt es wieder Hoffnung: In Brüssel werde ein neues Kompromissangebot geprüft, berichten britische Medien. „Noch ist nichts vorbei“, sagt Innenministerin Priti Patel.
  • Brexit-Streit : Die Schuld soll bei Angela Merkel liegen

    Boris Johnson will offenbar versuchen, EU-Länder zur Ablehnung eines Aufschubs für den Brexit zu bewegen. Irritierend ist dabei auch, was über ein anonymes „Briefing“ nach außen dringt, das Downing Street einem Journalisten gegeben hat.
  • Diese Brücke markiert die Grenze zwischen Nord- und Südirland.

    Johnsons Brexit-Plan : Das Glas ist halbvoll

    Boris Johnson schlägt der EU vor, ausgerechnet in der nordirischen Frage Kompetenzen von London an Belfast abzugeben. Diese weitreichende Konzession sollte man nicht vorschnell verwerfen. Ein Gastbeitrag.
  • Ringen um Austrittsabkommen : Jetzt zählt jeder Tag

    An Forderungen und Gegenforderungen mangelt es im Brexit-Streit nicht. Doch eine Einigung zeichnet sich zehn Tage vor dem Brüsseler Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs immer noch nicht ab.
  • Trotz Gesetz : Johnson schließt weiteren Brexit-Aufschub aus

    In einem Telefonat mit Macron warnte der britische Premier vor der „irrtümlichen“ Erwartung, dass sein Land noch länger in der EU verbleiben werde. Die EU will bis Ende der Woche über einen Deal entscheiden – laut Johnson die „letzte Chance“.
  • Die Baumaßnahmen am britischen Kernreaktor Hinkley Point C in Somerset schreiten voran.

    Null-Emissionen bis 2050 : Wie die Briten klimaneutral werden wollen

    Um die CO2-Emissionen auf null zu senken, will die britische Regierung neue Wälder pflanzen sowie Öl- und Gaskessel abschaffen – und auf die Kernfusion setzen. Nur: Wann ist die finanzielle Schmerzgrenze der Bevölkerung überschritten?