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In Großbritannien interessiert sich kaum noch jemand für die Verhandlungen über das künftige Verhältnis zur EU. Das liegt nicht nur an der Corona-Pandemie. Auch das Verhalten des Staatenbundes spielt eine wichtige Rolle.
Der britische Premierminister Boris Johnson gibt eine Erklärung zum Brexit und den Verhandlungen mit der EU ab.

Streit um Brexit : Großbritannien laut Johnson zu No-Deal bereit

Für ein Freihandelsabkommen hat der britische Premierminister Boris Johnson von der Europäischen Union eine „fundamentale“ Änderung ihrer Haltung verlangt. Wenn es die nicht gebe, werde auch kein Handelspakt zustande kommen.

Brexit-Verhandlungen : Und die Briten bewegen sich doch

Erstmals seit 2018 werden die Staats- und Regierungschefs der EU eine richtige Debatte über das Verhältnis zu den Briten führen. Das ist nicht ganz ungefährlich.
Noch nicht das Ende: Der britische Premierminister Boris Johnson am Freitag bei der zweiten Lesung des Brexit-Gesetzes

Brexit-Votum im Unterhaus : Das Ende des Anfangs

Natürlich gab es keine Überraschungen im Londoner Unterhaus. Der Brexit-Vertrag wurde in zweiter Lesung gebilligt. Aber nach dem entscheidenden Votum im Januar fangen viele Probleme erst an.

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  • Verhinderer des Brexit-Votums : Ein Mann mit Prinzipien

    Sein Antrag zwang Boris Johnson dazu, die EU um eine Fristverlängerung zu bitten. Damit hat Oliver Letwin den Brexit-Gegnern die Chance eröffnet, den Prozess weiter zu verzögern – und womöglich gar zu stoppen.
  • Johnson und der Brexit : Drei Briefe und ein einziges Ziel

    Boris Johnson will weiter versuchen, das Brexit-Abkommen bis Ende des Monats zu ratifizieren. Schon am Montag könnte die Regierung in London eine neue Abstimmung über den Brexit-Vertrag ansetzen – wenn John Bercow das zulässt.
  • Pressestimmen zum Brexit : Ein Haus voller Narren und Esel

    Der abermalige Brexit-Aufschub findet gerade in der britischen Presse alles andere als ein positives Echo. Manche Kommentatoren finden teils harsche Worte für die Abgeordneten des Unterhauses. Eine Presseschau.
  • Brexit-Reaktionen in Brüssel : Demonstrative Gelassenheit

    Das nächste Brexit-Chaos in London? In Brüssel gibt EU-Ratspräsident Donald Tusk einen gelassenen Ton vor. Bis zur Entscheidung über das Verlängerungsschreiben werden wohl noch einige Tage vergehen.
  • Boris Johnson : Widerwillige Bitte um Brexit-Aufschub

    Wie es das Gesetz verlangt, hat die britische Regierung in einem Brief den Aufschub des Brexit angefordert. Boris Johnson hat den Brief jedoch nicht unterschrieben – und einen weiteren hinterhergeschickt.
  • Brexit-Deal : Kein Tag der Entscheidung

    Auch Boris Johnson ist nicht immun gegen das, was seiner Vorgängerin Theresa May widerfahren war. Mehr als drei Jahre nach dem Referendum liegt der Austritt des Vereinigten Königreichs weiter im Nebel. Vielleicht kann das bei einem Thema von dieser Bedeutung nicht anders sein.
  • Die „People’s Vote“- Bewegung verlangt eine zweite Volksabstimmung über den Verbleib der Briten in der Europäischen Union.

    Protestmarsch in London : „Wir wurden von Anfang an belogen“

    Zum „Super Saturday“ sind auch Hunderttausende Demonstranten nach London gekommen. Viele fühlen sich belogen, wollen Boris Johnson die Zukunft nicht anvertrauen – sondern selbst ein zweites Mal abstimmen.
  • „Super Saturday“ : Britische Regierung beantragt Brexit-Verschiebung

    Das britische Parlament hat eine Entscheidung über den Brexit-Deal verschoben. Premierminister Boris Johnson kündigt an, er werde „weiterhin alles tun, damit wir am 31. Oktober die EU verlassen.“ Trotzdem muss er Brüssel um einen Aufschub bitten.
  • Brexit-Debatte im Parlament : Nervenkrieg im Unterhaus

    Am „Super Saturday“ liefert sich Boris Johnson gleich mit mehreren Abgeordneten einen Schlagabtausch. Ob am Nachmittag überhaupt über den Brexit-Vertrag abgestimmt wird, ist jedoch unsicher.
  • Freie Fahrt ohne Kontrollen: die Grenze zwischen Irland und Nordirland

    Nordirland : Ein Zwitter für alle Ewigkeit?

    Nordirlands Unionisten könnten Ende 2024 den Brüsseler Zoll-Kompromiss allein nicht aushebeln – dafür bräuchten sie Einigkeit in ihrem Parlament. Dieses ist allerdings seit 2017 suspendiert.
  • Brexit-Abkommen im Unterhaus : Schicksalstag in Westminster

    Boris Johnson hat im Unterhaus bisher alle Abstimmungen verloren, denen er sich stellen musste. Am Samstag entscheiden die Abgeordneten über „seinen“ Deal, seine politische Zukunft und die des Vereinigten Königreichs.
  • Der Eurotunnel und der Brexit : Großbritanniens Nabelschnur

    Ein Drittel aller Güter, die zwischen dem europäischen Festland und dem Vereinigten Königreich gehandelt werden, passiert den Eurotunnel. Was ändert sich dort nach dem Brexit? Ein Besuch.
  • Boris Johnson am Donnerstag in Brüssel.

    Brexit-Streit : Noch viel Überzeugungsarbeit für Boris Johnson

    Mit den EU-Partnern hat sich Großbritanniens Regierungschef auf eine neuen Entwurf des Brexit-Vertrags geeinigt. Doch im britischen Unterhaus muss Boris Johnson weiter um jede Stimme dafür kämpfen.
  • Reaktionen auf den Brexit-Deal : Verfrühter Jubel

    Treten die Briten nun geordnet aus der EU aus? Die Wirtschaft setzt darauf. Doch Skepsis bleibt – denn das Parlament in London muss noch zustimmen.
  • Nach Verhandlungsdurchbruch : EU-Staaten billigen Brexit-Deal

    Die Chefs der verbleibenden 27 EU-Staaten billigen das neue Brexit-Abkommen. Zudem sagen sie ihre Unterstützung für ein pünktliches Inkrafttreten zu. Jetzt fehlt jedoch noch die Zustimmung des britischen Unterhauses.
  • Abkommen steht : Unerwarteter Durchbruch beim Brexit

    Die Unterhändler der EU und Großbritanniens haben sich auf einen Brexit-Vertrag geeinigt. Das bestätigen Jean-Claude Juncker und Boris Johnson auf Twitter. Ein Scheitern des Abkommens ist aber immer noch möglich.