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Brexit und Virus sei Dank: Die Briten müssen neuerdings Pinot Noir aus Essex trinken, wo selbst Palmen die bittere Wahrheit nicht verdecken können: Insel ist Insel.

Brexit und Pandemie : Die einsame Insel

Hand in Hand haben der Brexit und die Pandemie das Königreich in die Isolation geführt. Splendid ist sie nicht. Man darf sich Europameister im Impfen nennen, aber „Global Britain“ fühlt sich gerade ziemlich einsam an.
Noch nicht das Ende: Der britische Premierminister Boris Johnson am Freitag bei der zweiten Lesung des Brexit-Gesetzes

Brexit-Votum im Unterhaus : Das Ende des Anfangs

Natürlich gab es keine Überraschungen im Londoner Unterhaus. Der Brexit-Vertrag wurde in zweiter Lesung gebilligt. Aber nach dem entscheidenden Votum im Januar fangen viele Probleme erst an.

„Flüssige Verkehrslage“ : Das Brexit-Chaos bleibt aus

Die befürchteten Lastwagen-Staus vor Dover sind bislang ausgeblieben. Allerdings liegt das auch am geringen Verkehrsaufkommen nach Neujahr. Direkte Fährverbindungen zwischen Frankreich und Irland wurden aufgestockt.
Um 23.00 Uhr MEZ läutete der Big Ben in London die neue Ära Großbritanniens nach vollzogenem Brexit ein.

Brexit vollzogen : Big Ben läutet neue Ära ein

Neubeginn für Großbritannien: Mit dem Austritt aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion ist der Brexit nun endgültig vollzogen. Premierminister Boris Johnson sprach von einem „großartigen Moment“. Schottlands Regierung zeigte sich weniger begeistert.

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  • Brexit-Streit mit London : Von der Leyen leitet Verfahren ein

    Ein Ultimatum aus Brüssel, das umstrittene Binnenmarktgesetz zu ändern, ließ London verstreichen. Die EU-Kommission reagiert prompt und beklagt einen „schweren Vertrauensbruch“.
  • Die Flaggen Großbritanniens und der EU

    Brexit : EU und Großbritannien nehmen neuen Anlauf für Handelspakt

    Vor der offiziell letzten Verhandlungsrunde über ein Handelsabkommen mit Großbritannien signalisiert die EU Entgegenkommen. Besonders umstritten sind die Fischerei sowie ein britisches Binnenmarktgesetz. Kommt jetzt der Durchbruch?
  • Einmischung aus Amerika : Biden warnt vor Bruch des Karfreitagsabkommens

    Der Frieden in Irland dürfe kein Opfer des Brexit werden, sagt der amerikanische Präsidentschaftskandidat Joe Biden. Die britische Regierung beschwichtigt. Boris Johnson hatte sich vorher mit Abweichlern aus der eigenen Partei geeinigt.
  • Ein Bild aus friedlichen Tagen: Der Chefunterhändler der Europäischen Union für den Brexit, Michel Barnier (rechts), und der britische Verhandlungsführer für den Brexit, David Frost im März 2020.

    Post-Brexit-Verhandlungen : Worüber streiten sich London und die EU?

    Die britische Regierung hat Brüssel mit einem Gesetzesentwurf brüskiert, der dem Austrittsabkommen mit der EU in einigen zentralen Punkten widerspricht. FAZ.NET erklärt in fünf Fragen und Antworten, worum es in dem Streit geht.
  • Großbritannien ist eine politische Baustelle.

    EU-Austritt : Brexit-Sorgen belasten den Pfund-Kurs

    Weil die Chancen auf ein Freihandelsabkommen zwischen Großbritannien und der Europäischen Union sinken, ziehen Anleger sich aus der britischen Währung zurück.
  • Bundesaußenminister Heiko Maas im Mai in Berlin

    Inmitten der Corona-Krise : Maas warnt vor hartem Brexit

    Großbritannien entferne sich immer mehr von der gemeinsamen „politischen Erklärung“, sagt der Außenminister. Eine Einigung bis zum Jahresende sei derzeit nicht absehbar. Das sei „besorgniserregend“.
  • Der britische Premierminister Boris Johnson will sich den Regeln der EU künftig nicht mehr unterwerfen.

    Nach Brexit : Kampfansage aus London

    Die britische Regierung geht in den anstehenden Verhandlungen über die Post-Brexit-Beziehungen auf Konfrontationskurs mit Brüssel. Sie will sich auf keinen Fall EU-Regeln unterwerfen – und droht indirekt mit einem Abbruch der Verhandlungen.