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Furcht von Nigel Farage : „Es könnte gut sein, dass wir die EU nicht verlassen“

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Nigel Farage am Samstag beim Start des Protestmarsches in Sunderland. Bild: AFP

Brexit-Befürworter und früherer Ukip-Chef Nigel Farage fürchtet nach den Abstimmungen im britischen Parlament um den EU-Austritt seines Landes. Unterdessen ist ein Protestmarsch quer durch England gestartet.

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          Der ehemalige Chef der europakritischen Ukip-Partei in Großbritannien, Nigel Farage, fürchtet um den EU-Austritt seines Landes. „Wenn man sieht, was sich im Parlament diese Woche abgespielt hat, könnte es gut sein, dass wir die EU nicht verlassen“, sagte Farage am Samstag vor Dutzenden Anhängern im nordostenglischen Sunderland zum Auftakt eines zweiwöchigen Protestmarschs.

          Farage und die Ukip-Partei hatten eine tragende Rolle beim Brexit-Referendum 2016 gespielt. Die Briten sprachen sich damals mit knapper Mehrheit für den EU-Austritt aus.

          Die Angst vor einer Abkehr

          Der Protestmarsch soll am 29. März, dem ursprünglich geplanten Austrittsdatum, in einer Demonstration vor dem Parlament in London gipfeln. Die Abgeordneten im britischen Unterhaus haben sich jedoch inzwischen für eine Verlängerung der Austrittsfrist ausgesprochen. Bislang gab es im Parlament weder eine Mehrheit für das mit Brüssel ausgehandelte Brexit-Abkommen noch für einen Austritt ohne Deal. Umstritten ist, für wie lange der Brexit aufgeschoben werden soll.

          Die britische Premierministerin Theresa May will den Brexit-Vertrag bis spätestens Mittwoch trotzdem ein weiteres Mal zur Abstimmung stellen. Zwei Mal war sie damit bereits krachend gescheitert. Sie hofft dabei vor allem auf ein Umdenken bei den Brexit-Hardlinern in ihrer Partei und bei der nordirisch-protestantischen DUP, von der ihre Minderheitsregierung abhängt. Dabei könnte ihr die Angst vor einer Abkehr vom Brexit in die Hände spielen, glauben Beobachter.

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