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F.A.Z. exklusiv : EU bereitet sich auf Scheitern der Brexit-Verhandlungen vor

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Noch ist die Tür offen: Am Grenzübergang in Muff zwischen Irland und Nordirland. Bild: Reuters

Die EU-Kommission hat eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die Vorarbeiten dafür trifft, dass der Brexit scheitert. Das hat die F.A.Z. aus internen EU-Dokumenten erfahren. Die Pläne lesen sich wie eine konkrete Vorbereitung auf den schlimmsten Fall.

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          Die Europäische Union trifft konkrete Vorarbeiten für ein Scheitern der Brexit-Verhandlungen. Die Europäische Kommission habe eine ihrem Präsidenten Jean-Claude Juncker direkt unterstellte Arbeitsgruppe eingerichtet, die die EU auf einen unkontrollierten Austritt der Briten aus der EU Ende März 2019 vorbereiten solle. Das geht aus internen EU-Dokumenten hervor, die der F.A.Z. vorliegen.

          Das Generalsekretariat der EU-Kommission habe mit Arbeiten an einem Marschplan für alle Politikfelder der EU vom Zoll über den Luftverkehr bis hin zur Fischerei begonnen, um die Staatengemeinschaft auf den schlimmsten Fall vorzubereiten, wird in den Dokumenten Brexit-Chefunterhändler Michel Barnier zitiert.

          Die Gruppe mit dem Namen „Brexit Preparedness Group“ arbeitet parallel zu der von Barnier geleiteten Brexit-Verhandlungsgruppe verschiedene Szenarien für die Zeit nach dem Brexit aus. Dazu gehört auch ein Brexit ohne Austrittsvereinbarung.

          Kommissionspräsident Juncker trifft sich am Montag mit der britischen Premierministerin Theresa May, um über den Stand der Scheidungsverhandlungen zu sprechen. Zuletzt hat es in den Gesprächen Bewegung gegeben, nachdem die britische Regierung nun offenbar bereit ist, den EU-Finanzforderungen nachzukommen. Die für den Frieden in Irland entscheidende Frage, wie eine Grenze zwischen der Republik Irland und Nordirland vermieden werden kann, bleibt jedoch offen.

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