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Trotz Brexits : Deutsche Bank sucht neues Quartier in London

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Ausnahmsweise regnet es nicht: Aufnahme einer Deutschen-Bank-Filiale in London vom März 2016 Bild: Reuters

Die Deutsche Bank scheint trotz des bevorstehenden Brexits an den Standort London zu glauben. Einem Zeitungsbericht zufolge sucht sie in der britischen Hauptstadt eine größere Bleibe.

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          Die Deutsche Bank verhandelt über ein neues Hauptquartier für ihre Angestellten in Großbritannien. Einem Bericht der „Financial Times“ zufolge hat sie trotz des bevorstehenden Brexits bereits eine Idee, wo es im Jahr 2023 hingehen soll. Demnach will sie in zwei Gebäude umziehen, die in der Moorgate-Straße 21 entstehen sollen – vorausgesetzt, die Behörden stimmen dem Bauplan zu.

          Derzeit beschäftigt die Bank etwa 5000 Angestellte auf der Insel. Sie arbeiten in mehreren Filialen, die in London verstreut liegen. Um effizienter zu arbeiten, sollen sie künftig alle in den neuen Gebäuden arbeiten. Diese sollen etwa 46.000 Quadratmeter Bürofläche bieten. „Der Umzug betont die Verbundenheit unserer Bank zu London“, sagte der Großbritannien-Chef der Deutschen Bank, Garth Ritchie, dem Blatt.

          Die Projektplaner sollen sich skeptischer geäußert haben. Demnach würde ein Umzug der Bank in die geplanten Gebäude Änderungen an deren Design nötig machen. Die Gespräche über einen Mietvertrag von 25 Jahren würden „mehrere Monate dauern und keine Garantie für einen Abschluss bieten“.

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