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Johnson vs. Trump : Die Ironie des Brexits

Johnsons Konfliktbereitschaft erstaunt vor allem jene, die im Premierminister einen „britischen Trump“ gesehen haben. Bild: dpa

Eigentlich sollten die britisch-amerikanischen Beziehungen nach dem Brexit enger werden. Doch Boris Johnson legt sich gleich an drei Fronten mit dem amerikanischen Präsidenten Trump an – und bleibt auf Linie mit Berlin und Paris.

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          Zu den Ironien des britischen Abschieds aus der EU gehört diese: Je näher der Brexit kommt, desto mehr lehnt sich die Regierung in strategischen Fragen an die großen Hauptstädte Europas an. Das bringt sie immer stärker in Konflikt mit den Vereinigten Staaten, zu denen das Verhältnis durch den Brexit doch eigentlich enger werden sollte.

          Jochen Buchsteiner

          Politischer Korrespondent in London.

          Gleich an drei Fronten hat sich Premierminister Boris Johnson mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump angelegt: Zur Iranpolitik und dem Umgang mit dem chinesischen Konzern Huawei sind nun Differenzen über die Besteuerung der amerikanischen Internetkonzerne gekommen. Johnson will, ähnlich wie andere Regierungschefs der EU, Unternehmen wie Google und Facebook stärker zur Kasse bitten.

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