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Vor EU-Sondergipfel in Brüssel : May lehnt zweites Referendum weiterhin ab

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Die britische Premierministerin Theresa May vergangene Woche im Unterhaus Bild: dpa

Theresa May hat ihr Brexit-Vorgehen abermals verteidigt. Es sei der beste Weg für Großbritannien, die Staatengemeinschaft geordnet zu verlassen, sagt sie bei einer Fragestunde im britischen Parlament.

          Großbritanniens Premierministerin Theresa May hat vor dem EU-Sondergipfel zum Brexit ihre Linie verteidigt, ihr Land nicht ohne Abkommen aus der Europäischen Union zu führen. Es sei der beste Weg, die Staatengemeinschaft geordnet und mit einer Vereinbarung zu den zukünftigen Beziehungen zu verlassen, sagte May am Mittwoch in London während einer Regierungsbefragung im britischen Unterhaus.

          Ein zweites Referendum über den EU-Austritt der Briten lehnt May weiterhin ab: „Meine Meinung hat sich nicht geändert“, sagte sie. Auch das Parlament habe dies bereits zweimal abgelehnt. Es sei aber möglich, dass die Abgeordneten noch einmal darauf dringen.

          Der „Daily Telegraph“ hatte zuvor berichtet, May erwäge, dem Parlament ein zweites Referendum zur Abstimmung zu stellen, um eine Lösung für die festgefahrenen Gespräche mit der oppositionellen Labour-Partei herbeizuführen.

          May will am Mittwochabend bei einem Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten eine Verschiebung der Brexit-Deadline bis 30. Juni erreichen. Es gilt als wahrscheinlich, dass die verbleibenden 27 Staaten einen längeren Aufschub anbieten, aber mit der Option, früher auszusteigen, wenn ein Abkommen steht.

          Den bisher vorliegenden Deal hat das britische Parlament dreimal abgelehnt. Ohne Aufschub würden die Briten an diesem Freitag automatisch die EU verlassen, ohne Abkommen drohen Chaos unter anderem an den Grenzen zur EU und schwere Folgen für die Wirtschaft.

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