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EU und der Brexit : Auf den Knien

Sechs Monate mehr Zeit: Theresa May verlässt das EU-Parlament nach dem erneuten Brexit-Aufschub. Bild: AFP

Die Briten sind da, wo sie die EU haben wollte. Aber nützt es ihr? Das ewige Hin und Her könnte für die restlichen Mitgliedsstaaten schlussendlich noch teuer werden.

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          Jean-Claude Juncker, der Kommissionspräsident der Europäischen Union, hat sich, wie er sagte, eine „Brexit-Pause“ gegönnt, und auch die britischen Politiker verabschiedeten sich in den Osterurlaub. Wenn sie nun langsam wieder zurück in den Ring steigen, kann man nur hoffen, dass sich einige von ihnen in den Ferien an die Mahnung der Queen erinnert haben, nicht das „größere Bild“ aus den Augen zu verlieren.

          Bei aller Leidenschaft und auch Frustration, die Britanniens Abschied aus der EU freisetzt, sollte nicht vergessen werden, dass man sich diesseits und jenseits des Kanals noch braucht. Es ist in niemandes Interesse, wenn die nachbarschaftliche Beziehung beschädigt und die künftige – auch sicherheitspolitische – Zusammenarbeit gefährdet wird. Das ist inzwischen leider eine reale Gefahr.

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