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FAZ.NET-Sprinter : Kein Deal ist auch keine Lösung

  • Aktualisiert am

Unser Sprinter-Autor: Johannes Pennekamp Bild: Robert Wenkemann

Auch wenn sich die britischen Abgeordneten gegen einen ungeordneten Brexit entschieden haben: Der „No-Deal“ ist noch lange nicht vom Tisch. Ein klares Nein gab es in Deutschland für das Tempolimit. Kommt dafür eine CO2-Steuer? Der FAZ.NET-Sprinter.

          Einen „No-Deal-Brexit“ wollen sie also auch nicht. Die (knappe) Mehrheit der Abgeordneten im britischen Unterhaus hat am Mittwochabend gegen einen ungeordneten Austritt aus der EU gestimmt. Vom Tisch ist der No-Deal damit noch lange nicht, er könnte nur etwas später kommen – und zwar, wenn die Abgeordneten heute für eine Verschiebung des Brexits stimmen. Ein solcher Austritt würde nicht nur für die Briten teuer werden, sondern auch für die deutsche Autoindustrie. Großbritannien ist der größte Exportmarkt für in Deutschland gefertigte Autos, schreibt unser London-Korrespondent Marcus Theurer. Da die Briten im Ernstfall Zölle in Höhe von 10,6 Prozent erheben wollen, wären die „Folgen eines No-Deal-Szenarios fatal“, sagte ihm Bernhard Mattes, der Präsident des Verbands der Automobilindustrie. Immerhin einen Grund zum Jubeln haben die Briten in diesen tristen Tagen: Die von Jürgen Klopp trainierten Liverpooler setzten sich im Achtelfinale der Champions League am Mittwochabend mit 3:1 gegen den FC Bayern München durch.

          Würden Sie noch in eine Boeing 737 Max 8 steigen? Die ganze Welt scheint sich einig zu sein, dass Boeing-Flugzeuge dieser Baureihe nach dem zweiten Absturz binnen kurzer Zeit besser erst einmal am Boden bleiben. Nur in den Vereinigten Staaten, dem Heimatmarkt des Konzerns, hatte die Flugsicherheitsbehörde vorerst kein Stoppschild gesetzt. Erst am Mittwochabend steuerte Donald Trump um: Alle Maschinen des umstrittenen Flugzeugtyps dürfen in den Vereinigten Staaten nicht mehr abheben. Zudem wurde bekannt, dass es auch in Amerika im November kurz nach dem Abheben der Maschinen Zwischenfälle gegeben hat. Für Boeing wird die Situation immer brenzliger. Die Nachbesserungen könnten Monate dauern.

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          In Berlin dreht sich heute viel um das Thema Klimaschutz. Im Kanzleramt trifft sich die Kanzlerin mit Vertretern der Mobilitätskommission. Zur Erinnerung: Das ist jene Kommission, die mit der Forderung nach Tempolimits auf Autobahnen und höheren Benzinpreisen die Autonation in Aufruhr versetzt hatte. Hinter den verschlossenen Türen dürften solche Ideen nicht diskutiert werden, schreibt unsere Verkehrsexpertin Kerstin Schwenn. Sie hat erfahren, dass Tempolimits erst einmal vom Tisch sind und in der Kommission nun über CO2-Steuern diskutiert wird, um die Klimaziele noch zu erreichen. Ob das der einstigen Klima-Kanzlerin ausreichen wird? 

          Und sonst: Ein Jahr nach der Vereidigung der Bundesregierung kommt der Koalitionsausschuss von Union und SPD zusammen. Verabschiedet der Bundestag ein Gesetz, das Kassenpatienten einen schnelleren Termin beim Facharzt garantieren soll. Endet die Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz mit einer Pressekonferenz, an der Kardinal Reinhard Marx teilnimmt.

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