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Boko Haram : Mehr als 50 Tote bei Gefechten in Nigeria

  • Aktualisiert am

Eine durch eine Explosion beschädigte Kirche am Freitag in Maiduguri Bild: REUTERS

Bei Kämpfen zwischen Anhängern der Terrorgruppe Boko Haram und Sicherheitskräften sind nach Behördenangaben im Nordosten Nigerias mehr als 50 Menschen getötet worden.

          Bei Gefechten zwischen Regierungstruppen und Kämpfern der Terrorgruppe Boko Haram sind im Nordosten Nigerias nach Behördenangaben mehr als 50 Menschen getötet worden. Die nigerianische Armee gab bekannt, lediglich drei Soldaten verloren zu haben.

          Die Auseinandersetzungen begannen am Donnerstag. In den Städten Damaturu und Maiduguri sollen immer wieder Schüsse und Explosionen zu hören gewesen sein. Begleitet wurde die Gewalt nach Angaben der Sicherheitskräfte von einer Reihe von Anschlägen, für die Anhänger der Boko-Haram-Sekte verantwortlich gemacht wurden.

          Boko Haram, zu deutsch “Westliche Bildung ist verboten“, kämpft offiziell für die Einführung einer strengen Form der Scharia und hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach zu Bombenanschlägen und Überfällen auf Kirchen und staatliche Einrichtungen in Nigeria bekannt.

          Verbindungen zu Al Qaida im Maghreb?

          Überregional in Erscheinung trat die Gruppe 2009, als Hunderte ihrer Anhänger getötet wurden, nachdem sie eine Polizeistation in Maiduguri attackiert hatten. Nachdem ihr Gründer Muhammad Yusuf 2009 von Polizeikräften getötet wurde, splitterte sich Boko Haram in verschiedene Zellen unterschiedlicher Ausrichtung auf.

          Es wird vermutet, dass die Terrorgruppe Al Qaida im Islamischen Maghreb (AQMI) Verbindungen zu Boko Haram unterhält.

          Die Regierung Nigerias begegnet Boko Haram mit großem militärischen Aufwand. Eine politische Antwort auf die zunehmende Aufspaltung zwischen dem ölreichem Süden und dem ökonomisch abgehängten Norden des Landes bleibt sie indes schuldig.

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