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Gutachten zu MH370 : Mit hoher Geschwindigkeit aufgeschlagen

  • Aktualisiert am

Was geschah an Bord von MH370? Ein junger Mann steht vor einer Wandmalerei in Kuala Lumpur, die das verschollene Flugzeug zeigt. Bild: dpa

Vor mehr als zwei Jahren verschwand MH370 vom Radar. Noch immer ist unklar, was mit der Maschine passiert ist. Ein Untersuchungsbericht von Boeing bringt nun neue Erkenntnisse zum Absturz.

          Der seit zwei Jahren verschollene Malaysia-Airlines-Flug MH370 ist einem Expertenbericht zufolge mit großer Geschwindigkeit auf dem Wasser im jetzigen Suchgebiet aufgeschlagen. Die Maschine sei binnen kürzester Zeit aus einer Höhe von 35.000 Fuß (10.600 Metern) abgestürzt, schreibt der Hersteller Boeing in einer am Dienstag in der Zeitung „The Australian“ veröffentlichten Studie. Demnach verlor sie pro Minute 12.000 bis 20.000 Fuß an Höhe.

          Neue Satelliten-Daten des australischen Verteidigungsministeriums bestätigten dies dem Zeitungsbericht zufolge. Einige Experten hatten aufgrund des Fundes größerer Wrackteile vermutet, dass die Maschine im Gleitflug langsam auf dem Wasser aufgesetzt habe. Für diese Vermutung sprachen auch Spekulationen darüber, dass der Pilot die Maschine absichtlich abstürzen ließ, weil er die abweichende Route zuhause auf einem Flugsimulator geübt und später gelöscht hatte.

          Der Chef der australischen Verkehrssicherheitsbehörde, Greg Hood, sagte der Zeitung, die neuen Erkenntnisse sprächen dafür, dass das Flugzeug in der 120.000 Quadratkilometer großen Zone abgestürzt sei, in der derzeit nach dem Wrack gesucht wird. Das Gebiet ist drei Mal so groß wie die Schweiz.

          Malaysia-Airlines-Flug MH370 war am 8. März 2014 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking mit 239 Menschen an Bord von den Radarschirmen verschwunden. Später stellte sich heraus, dass die Boeing 777 von ihrer Route abgewichen war. Warum sie das tat und was danach geschah, ist bis heute eines der großen Rätsel der Flugfahrt.

          Experten vermuten, dass die Maschine stundenlang weiterflog, bis sie mit leerem Tank in den südlichen Indischen Ozean stürzte. Die Suche in einem 120.000 Quadratkilometer großen Meeresgebiet blieb aber bis heute erfolglos.

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