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Bill De Blasio : New Yorker Bürgermeister gibt Kandidatur um Präsidentschaft auf

  • Aktualisiert am

Bill de Blasio nimmt vergangenen Freitag am Klimastreik-Marsch durch New York teil. Bild: AFP

Als New Yorker Stadtoberhaupt populär, auf nationaler Bühne chancenlos: Bill De Blasio verlässt das Feld der demokratischen Bewerber um die Trump-Herausforderung. Der Präsident kommentiert höhnisch.

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          Der New Yorker Bürgermeister Bill De Blasio ist aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der amerikanischen Demokraten ausgestiegen. Es sei „klar“ nicht die richtige Zeit für seine Präsidentschaftskampagne gewesen, sagte De Blasio am Freitag im Fernsehsender MSNBC. Er wolle sich als Bürgermeister von New York weiterhin für die Rechte der Arbeiterschaft einsetzen – dies war der Schwerpunkt seiner Präsidentschaftskampagne gewesen.

          De Blasio hatte im Feld der demokratischen Präsidentschaftsbewerber stets weit abgeschlagen auf einem der hintersten Ränge gelegen. In einer Umfrage lag er kürzlich bei unter einem Prozent. Zur jüngsten Fernsehdebatte der demokratischen Bewerber vergangene Woche war er nicht eingeladen.

          Amerikas Präsident Donald Trump reagierte auf De Blasios Ausstieg mit Spott. Dies sei eine „wirklich wichtige politische Nachricht, vielleicht die größte Geschichte in Jahren“, merkte er mit bissiger Ironie im Kurzbotschaftendienst Twitter an. De Blasio, der „in den Umfragen eine solide Null erreicht hat (...) ist schockierenderweise aus dem Präsidentschaftsrennen ausgestiegen“. Die Stadt New York sei „niedergeschmettert“ darüber, dass er „nach Hause zurückkehrt“, spottete Trump.

          Noch 19 Bewerber bei den Demokraten

          Mit dem Ausstieg De Blasios schrumpft die Zahl der Demokraten, die sich um die Kandidatur gegen Trump bewerben, auf 19. In den vergangenen Wochen und Monaten hatte bereits eine Reihe von demokratischen Anwärtern das Handtuch geworfen, darunter die Senatorin Kirsten Gillibrand aus dem Bundesstaat New York, der Gouverneur des Bundesstaats Washington, Jay Inslee, und der Ex-Gouverneur von Colorado, John Hickenlooper.

          Das Feld der demokratischen Präsidentschaftsbewerber wird weiterhin von dem früheren Vizepräsidenten Joe Biden angeführt. Im Schnitt der jüngsten Umfragen liegt der frühere Stellvertreter von Präsident Barack Obama laut der Website „RealClearPolitics“ bei 28,8 Prozent. Dahinter folgen die Senatoren Elizabeth Warren mit 18,3 Prozent und Bernie Sanders mit 16,5 Prozent. Alle übrigen Bewerber liegen deutlich unter zehn Prozent.

          Die Umfragen haben zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nur einen sehr begrenzten Aussagewert. Die Vorwahlen zur Bestimmung der Präsidentschaftskandidaten beginnen erst Anfang Februar im Bundesstaat Iowa und ziehen sich bis Juni hin. Die Demokraten küren ihren Kandidaten oder ihre Kandidatin dann offiziell bei einem Parteitag Mitte Juli 2020.

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