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Mehr Start-ups gewünscht : Unis in Nordrhein-Westfalen werden Gründerzentren

Auch an der RWTH Aachen soll ein neuer Start-up-Schwerpunkt entstehen. Bild: dpa

In Berlin beschäftigen sich viele Gründer mit verbrauchernahen Geschäftsmodellen. In Nordrhein-Westfalen sind sie dagegen meist technisch ausgerichtet. Das Land will sie jetzt mehr unterstützen.

          Nordrhein-Westfalen will ausgewählte Hochschulen zu regionalen Gründerzentren ausbauen. Sie sollen Absolventen auf dem Weg in die Selbständigkeit unterstützen und dazu beitragen, dass mehr innovative und wachstumsstarke Ausgründungen entstehen. Dafür stellt die Landesregierung in den kommenden fünf Jahren Fördermittel von 150 Millionen Euro bereit.

          Helmut Bünder

          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Entstehen sollen die neuen Start-up-Schwerpunkte an den Hochschulen an der RWTH Aachen, der Ruhr-Universität Bochum, der TU Dortmund und den Universitäten Münster und Paderborn. Während sich in der Gründerhochburg Berlin viele junge Unternehmen auf verbrauchernahe Geschäftsmodelle konzentrieren, sind die Ausgründungen der Hochschulen an Rhein und Ruhr meistens technisch ausgerichtet und suchen den Kontakt zur Industrie.

          Erhebungen des Bundesverbandes Deutsche Startups und der Unternehmensberatung KPMG zufolge hat Nordrhein-Westfalen gegenüber der Hauptstadt zuletzt deutlich aufgeholt. Nach einer im Herbst veröffentlichten Auswertung hatte das Land Berlin sogar vom Spitzenplatz als Standort für Jungunternehmen verdrängt. Berlin zieht aber immer noch sehr viel mehr Wagniskapital für Start-ups an.

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