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Studie zu Lerntechniken : Besser büffeln

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Nur unterstreichen ist zu wenig. Bild: AP

Textpassagen unterstreichen, Texte zusammenfassen, wiederholtes Lesen: Diese Lernmethoden sind unter Studenten sehr beliebt. Leider sind sie Zeitverschwendung, besagt eine aktuelle Studie.

          Eine der gängigsten Methoden, sich auf eine Prüfung vorzubereiten besteht darin, Textpassagen in Lehrbüchern zu markieren oder zu unterstreichen. Es ist allerdings die Methode, die am wenigsten bringt, berichten amerikanische Psychologen in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Psychological Science in the Public Interest“. Markierungen und Unterstreichungen seien im Wesentlichen Zeitverschwendung, da sie vom Lerneffekt her keinen wirklichen Mehrwert gegenüber dem bloßen Lesen des Textes hätten.

          Für ihre Studie testen die Autoren unter Leitung des Professors John Dunlosky von der Kent State University insgesamt zehn Lernmethoden. Dabei fielen ausgerechnet die Techniken durch, die unter Studenten wohl die bekanntesten und beliebtesten sind: Texte zusammenfassen, Textpassagen markieren, Schlüsselwörter herausschreiben und stures, wiederholtes Lesen.

          Langfristig lernen und Problemaufgaben lösen

          Eine viel bessere Lerntechnik sei es, den Stoff über einen längeren Zeitraum hinweg zu studieren. Dafür empfehlen die Autoren, Langzeit-Lernpläne zu erstellen und zu verfolgen. Wichtig ist der Studie zufolge dabei vor allem das häppchenweise Lernen - im Gegensatz zu langen Marathon-Sitzungen direkt vor einer Prüfung.

          Neben dem langfristigen Lernen schnitt die Methode „Lösen von Problemaufgaben“ mit Abstand am besten ab. Sein Wissen mithilfe von Aufgaben zu testen sei für Lerner der unterschiedlichsten Fachrichtungen und Altersgruppen höchst effektiv, so die Studie.

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