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Motivation im Beruf : Das Geld wird den Arbeitnehmern wieder wichtiger

  • Aktualisiert am

Auf zum Geldautomaten! Das Monetäre steht für viele im Vordergrund. Bild: Kerstin Papon

Sind Berufstätige heutzutage vor allem inhaltlich motiviert und legen keinen Wert mehr aufs Geld? Stimmt nicht so ganz, suggeriert nun eine neue Umfrage, deren Ergebnis FAZ.NET vorliegt.

          Verdienst? Karriere? Prestige? Alles nicht so wichtig! Das jedenfalls soll angeblich der neue Trend unter den  Arbeitnehmern von heute sein. Stimmt nicht so ganz, besagt nun aber eine neue repräsentative Umfrage, deren Ergebnisse FAZ.NET vorab vorliegen.

          Demnach ist die Mehrheit der Deutschen noch immer vor allem durch das Geld dazu motiviert, ihrem Beruf oder ihrer Ausbildung nachzugehen. Fast ein Dritttel (27 Prozent) der Umfrageteilnehmer antwortet entweder, dass die Arbeit nur Gelderwerb für sie sei oder dass ihre Motivation jedenfalls darin bestehe, ihr Gehalt für einen höheren Lebensstandard zu steigern.

          Befragt hatte das Meinungsforschungsinstitut Toluna 1020 Erwachsene im Auftrag der Credit Plus Bank. Im Vergleich zum Jahr 2014 hat sich der Anteil jener, die nur oder hauptsächlich für das Geld arbeiten sogar leicht erhöht.

          Viele wollen stolz auf ihre Ergebnisse sein

          Gleichwohl legt auch fast ein Viertel der Umfrageteilnehmer (24 Prozent) Wert auf die Arbeitsinhalte und sagt, ihre Hauptmotivation sei es Herausforderungen zu meistern und Ergebnisse zu produzieren, auf die sie stolz sein können. Auch ein abwechslungsreicher Alltag ist vielen wichtig - 17 Prozent der Umfrageteilnehmer sagen das. Den Tag mit Kollegen zu verbringen und im Team zu arbeiten ist die Hauptmotivation für noch immerhin 13 Prozent der Befragten. Erst weit dahinter rangiert die Hoffnung, Anerkennung vom Vorgesetzten zu bekommen (6 Prozent).

          Wer eine neue Stelle sucht, achtet dabei vor allem auf das „gute Betriebsklima“  beim potentiellen Arbeitgeber. Mehr als die Hälfte der Befragten sagte das. Für 45 Prozent sind flexible Arbeitszeiten wichtig. Rund 34 Prozent lassen sich dagegen von einer überdurchschnittlich guten Bezahlung locken. Ebenfalls wichtige Entscheidungskriterien für einen Stellenwechsel sind neben anspruchsvollen Aufgaben und Aufstiegsmöglichkeiten die Unterstützung der Arbeitgeber bei der Fort- und Weiterbildung.

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