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Arbeit in der Werbebranche : Kreativ - und auch gut bezahlt?

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Werbeprodukte können ganz schön kreativ sein - aber sind die Köpfe dahinter auch gut bezahlt? Bild: Frank Röth

Die Arbeit in Werbeagenturen gilt als hip und kreativ. Aber was kann man damit eigentlich verdienen? Eine neue Gehaltsanalyse besagt: Die Bezahlung variiert je nach Position beträchtlich.

          Viele träumen davon, in der als angesagt und kreativ geltenden Werbebranche zu arbeiten. Wenige wissen aber, wie die Gehaltsmöglichkeiten sind. Eine neue Analyse des Vergleichsportals Gehalt.de gibt Einblicke, wie in verschiedenen Positionen in der Branche gezahlt wird - und illustriert, dass es eine gehörige Spreizung von eher geringen bis hin zu recht hohen Gehältern gibt. Letztere vor allem in Führungspositionen.

          Das höchste Gehalt beziehen demnach Geschäftsführer von Werbeagenturen mit durchschnittlich 109.128 Euro Jahresbruttogehalt.  Das zweithöchste Einkommen mit jährlich rund 80.168 Euro haben Kreativdirektoren. Beide sind die einzigen Positionen, die in den Agenturen mit Personalverantwortung verbunden sind.

          Designer relativ schlecht bezahlt

          In der Konzeption werden im Schnitt 47.058 Euro gezahlt; ein Art Director bezieht ein durchschnittliches Jahresgehalt von 45.490 Euro. Für diese Ergebnisse hat Gehalt.de 2843 Gehaltsdaten zu unterschiedlichen Berufen in Werbeagenturen in Deutschland ausgewertet. Die Angaben stammen aus dem Zeitraum Dezember 2014 bis November 2016.

          Im Mittelfeld der Auswertung liegen PR-Manager mit 40.991 Euro durchschnittlichem Jahresgehalt und Controller mit 40.159 Euro. Es folgen Beschäftigte als Texter, die 39.065 Euro verdienen sowie Projektmanager mit 38.672 Euro und Marketing Manager, die mit 38.451 Euro fast gleichauf liegen.

          Relativ schlecht bezahlt sind Designer: Ihr Gehaltsniveau liegt oft unterhalb von 40.000 Euro und bei einem Jahrsdurchschnitsverdienst von 33.580 Euro. „Viele Designer nutzen die Arbeit in Agenturen häufig als Sprungbrett, um auf Unternehmensseite zu wechseln oder als Freelancer Fuß zu fassen“, sagt Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de

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