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Arbeitsrecht : Privat rasender Taxifahrer verliert Lizenz

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Auch wenn keine Fahrgäste im Taxi sind, kann Raserei für einen Taxifahrer Konsequenzen haben Bild: Kai Nedden / F.A.Z.

Ein Taxifahrer, der auch privat häufiger beim Rasen erwischt wird, kann dadurch seine Lizenz verlieren. Das Verwaltungsgericht in Mainz gab in einem entsprechenden Fall der Stadt Worms recht.

          Ein Taxifahrer, der auch privat häufiger beim Rasen erwischt wird, kann dadurch seine Lizenz verlieren. Das Verwaltungsgericht in Mainz gab am Mittwoch in einem entsprechenden Fall der Stadt Worms recht.

          Die Verwaltung hatte einem Taxifahrer die Erlaubnis zur Personenbeförderung entzogen, weil der Mann teils privat und teils mit Taxi, aber ohne Fahrgast, siebenmal zu schnell unterwegs gewesen war. Dadurch hatte er 14 Punkte im zentralen Verkehrsregister gesammelt. Als Grund nannte die Stadt mangelnde Zuverlässigkeit. Dagegen war der Taxifahrer vor Gericht gezogen (Az: 3 K 1046/08.MZ)

          Zwischen privaten und dienstlichen Fahrten differenzieren?

          Bei der Verhandlung gab der Mann an, er sei sich seiner Verantwortung bewusst und könne zwischen Privatfahrten und Fahrten mit Gästen differenzieren. Das überzeugte die Richter jedoch nicht.

          Ein Teil der Tempoüberschreitungen liege zwar schon mehrere Jahre zurück. Dass sie aber noch im Verkehrsregister enthalten seien, mache deutlich, dass der Taxifahrer regelmäßig gegen die Verkehrsregeln verstoße. Außerdem sei der Kläger mehrfach - ohne Fahrgast - im Taxi zu schnell in Worms unterwegs gewesen.

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