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Spiel zum letzten Tag im Büro : So viel Chaos wie möglich!

Ein bisschen Chaos verursachen ist bei „Gefeuert“ nur der Anfang. Bild: Picture-Alliance

In „Gefeuert – dein letzter Tag“ spielt man einen gekündigten Arbeitnehmer, der nur ein Ziel hat: an seinem letzten Tag im Büro möglichst viel Chaos anzurichten. Das Computerspiel hat seinen Reiz – selbst wenn man nicht gefeuert wurde.

          Noch immer scheint der Arbeitsmarkt im Daueraufschwung zu sein. Trotzdem gibt es natürlich immer noch zahlreiche Arbeitnehmer, die jedes Jahr entlassen werden. Betriebsauflösung, Umstrukturierungen – die Liste möglicher Gründe für eine Kündigung ist lang. Unter den Gekündigten dürften einige sein, die im Groll gehen – und auf Rache sinnen. Ihnen sei ein kleines Computerspiel aus dem Jahre 2003 ans Herz gelegt. In „Gefeuert – dein letzter Tag“ spielt man einen gekündigten Arbeitnehmer, der nur ein Ziel hat: an seinem letzten Tag im Büro möglichst viel Chaos anzurichten.

          Bastian Benrath

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Das bringt auf Ideen! Sich mit dem nackten Hintern auf den Kopierer zu setzen und 999 Kopien einzugeben, darauf kommt ja noch jeder, oder? Aber haben Sie sich mal gefragt, was passiert, wenn Sie im Aquarium Ihres Chefs (vorausgesetzt, er hat eines) so zwei, drei Spülmaschinentabs auflösen? Die Folgen wären sicherlich faszinierend. Auch der allseits beliebte Versuch, in der Büro-Mikrowelle ein paar Eier zu kochen, wird immer wieder gern genommen.

          Hervorragender Frustabbau in der Mittagspause

          Der stets so hochnäsig daherkommenden Sekretärin des Chefs schließlich mixen Sie ein paar Mentos in ihre Cola light. Und dann die vielen spannenden Gegenstände, mit denen man im Büro Spaß haben kann: Feuerlöscher, Ketchupflaschen – so ein Büroserver sieht doch mit Ketchupverzierungen gleich viel netter aus. Das Ganze zu entspannten Reggae-Rhythmen in Comic-Grafik, die eher noch in den neunziger Jahren zu verorten ist. Das Spiel ist übrigens ein hervorragender Frustabbau in der Mittagspause – auch wenn man noch nicht gefeuert wurde.

          Lediglich eine unschöne kleine Fußnote hat die Geschichte: Das deutsche Videospielstudio Blackstar, welches das Spiel seinerzeit auf den Markt brachte, musste selbst am Ende einige Menschen entlassen. „Gefeuert – dein letzter Tag“ wurde sein letztes Spiel – denn nicht lange nach der Veröffentlichung ging das Unternehmen in die Insolvenz.

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