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VDA : Wissmann neuer Präsident

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Matthias Wissmann Bild: VDA

Der CDU-Politiker und frühere Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann führt von Juni an den Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA). Er wird Nachfolger des Anfang März überraschend zurückgetretenen Präsidenten Bernd Gottschalk.

          Der CDU-Politiker und frühere Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann führt von Juni an den Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA). Der VDA-Vorstand wählte Wissmann am Montag in Berlin zu seinem Präsidenten und Nachfolger des Anfang März überraschend zurückgetretenen Präsidenten Bernd Gottschalk. Wissmann kündigte nach der Wahl an, er wolle auf Branchenkritiker zugehen und den Dialog suchen, "auch mit Gruppen, die nicht von vornherein Fans der Autoindustrie sind". Er sehe seine Aufgabe darin, die Arbeit des VDA "näher an die Politik heranzubringen, in Brüssel und Berlin, nicht im Sinne von Propaganda, sondern im Sinne von Information". Es müsse die gemeinsame Aufgabe der Industrie sein, "wieder in die Offensive zu kommen". Einerseits gelte es, die bisherigen Leistungen der Autohersteller zu würdigen, anderseits wisse auch die Industrie: "Wir müssen noch einen Zacken zulegen, nicht nur was die Kommunikation angeht." An den Gesetzgeber appellierte er, eine umweltpolitische Rahmengesetzgebung zu schaffen, die die unterschiedlichen Bedürfnisse der Produzenten wahrnehme "und nicht einen Einheitsbrei kocht". Wissmann sagte, er habe sich immer als Grenzgänger zwischen Wirtschaft und Politik empfunden und wolle hier künftig eine Brückenfunktion einnehmen. (ami)

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