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Physiker-Studie : Industrie mag Bachelor nicht

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Unter Physikern sind Diplom- und Masterabsolventen hoch begehrt. Die Bachelor dagegen will kaum jemand haben Bild: dpa

Trotz vieler Bemühungen, das Image des Bachelor-Abschlusses aufzubessern herrscht in der Industrie offenbar noch Skepsis. Eine neue Studie der Deutschen Physikalischen Gesellschaft zeigt: Diplom- und Masterabsolventen sind begehrt, für Physiker mit Bachelor gibt es kaum Nachfrage.

          Angehende Physiker mit Bachelorabschluss haben bei vielen Unternehmen schlechte Karten. Das zeigt eine Studie, die die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) in Dresden vorgestellt hat. Befragt wurden 28 Unternehmen, die Physiker einsetzen; die Studie ist allerdings nicht repräsentativ.

          36 Prozent der Firmen gaben an, keinen Bedarf an Absolventen mit Bachelor zu haben. Bei weiteren 43 Prozent war er lediglich sehr gering. Die meisten (86 Prozent) beschäftigten generell keine Physiker mit Bachelor-Titel.

          Auch mit früherem Berufseinstieg können Bachelors nicht punkten

          „Wir glauben, dass ein deutlicher Unterschied in der Qualifikation zwischen Bachelor und Master besteht“, sagte DPG-Präsident Wolfgang Sandner. „Und die Industrie sieht das offenbar genauso.“ Fast zwei Drittel der Unternehmen glaubten, dass Masterabsolventen einen Vorteil durch größere Fachkenntnis haben. Auch mit ihrem früheren Berufseinstieg konnten die Bachelorkandidaten nicht punkten: 79 Prozent der Unternehmen sahen darin keinen Vorteil.

          Nach Angaben der DPG verlassen derzeit rund 1000 Physiker mit einem Bachelor die deutschen Hochschulen. Insgesamt 3000 starten jährlich mit einem Master oder dem Diplom ins Berufsleben.

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