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Zufriedenheit am Arbeitsplatz : Je besser das Umfeld, desto länger im Job

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Ein älterer Arbeitnehmer am Empfang eines Büros: Menschen mit körperlich anstrengender Arbeit gehen wegen der Gesundheit früher in Rente. Bild: dpa

Durchhalten bis zur Rente? Manchen gelingt das spielend, andere tun sich schwer und verlassen das Berufsleben lieber früher. Manche auch, weil sie mehr Zeit für Privates wollen.

          Ob Arbeitnehmer bis zum offiziellen Rentenalter im Beruf bleiben, ist einer Studie zufolge stark von den Arbeitsbedingungen in den jeweiligen Betrieben abhängig. Am höchsten ist der Anteil der älteren Erwerbstätigen in den freien und hoch qualifizierten Berufen, wie das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen kürzlich ermittelte.

          Dazu gehören vor allem Ärzte, Hochschuldozenten, Lehrer, Richter sowie Sozial- und Geisteswissenschaftler. In körperlich anstrengenden Berufen erfolgt der Eintritt in die Rente dagegen häufig früher, heißt es in der Studie weiter. So seien bei 80 Prozent der Vorruheständler aus landwirtschaftlichen Berufen gesundheitliche Probleme und die anstrengende Tätigkeit das Hauptmotiv für den Vorruhestand.

          Im Kontrast dazu gaben den Studienautoren zufolge die Freiberufler im Vorruhestand den Wunsch nach mehr Zeit für private Interessen als Grund an. Grundlage für die Studie ist der aktuelle Altersübergangsreport des IAQ. Institutsmitarbeiterin Sarah Mümken betonte, gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen in Unternehmen seien keineswegs nur im höheren Alter notwendig.

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