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Zievereinbarungen : Leistung lässt sich nicht gut messen

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Wie bloß, soll man Mitarbeiter bewerten? Das ist gar nicht so einfach. Bild: Picture-Alliance

Haben die Mitarbeiter das geleistet, was sie leisten sollen? War es über- oder unterdurchschnittlich? Das vernünftig zu messen ist gar nicht so einfach.

          Zielvereinbarungen gehören zu den Klassikern im Instrumentenkasten des Managements. Allerdings kommen immer mehr Zweifel auf, ob sich die Leistung von Mitarbeitern mit den eingeführten Systemen tatsächlich gut messen lässt.

          Wie der „Monitor Performance Management“ der Beratungsgesellschaft Hoyck zeigt, sind diese Systeme wenig akzeptiert und nicht zukunftsfähig, gerade mit Blick auf die Digitalisierung der Arbeitswelt. Nur jedes vierte der 175 befragten Unternehmen ist mit dem gewählten Modell zufrieden. Fast drei Viertel sind dagegen unzufrieden mit der Abbildung der individuellen Leistung.

          Die Befragten fanden mehrheitlich, dass die Übersichtlichkeit nicht gewährleistet ist und die Zeiträume zur Leistungsbemessung zu lang gewählt sind. Laut der Umfrage planen viele der Verantwortlichen, flexiblere Modelle einzuführen.

          In der jüngeren Vergangenheit hatte auch schon in manchem Unternehmen ein Umdenken hinsichtlich der Leistungsbewertungssysteme stattgefunden. SAP hatte etwa im Frühsommer angekündigt, Mitarbeiter nicht länger nach Schulnoten bewerten zu wollen. Das Konzept stamme noch aus dem Achtzigerjahren hieß es damals zur Begründung.

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