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Sparpotential : Büro-Bildschirme sind Stromfresser

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Ein Knopfdruck nach der Arbeit kann viel Geld sparen. Bild: Eilmes, Wolfgang

Viele Büro-Bildschirme bleiben nachts eingeschaltet. Dabei frisst das so viel Strom, dass sich eine stolze halbe Milliarde Euro einsparen ließe, würden alle Arbeitnehmer einfach mal abschalten. Und damit nicht genug.

          Manager verwenden bekanntlich einen guten Teil ihrer kostbaren Arbeitszeit darauf, Kosten im Unternehmen zu reduzieren. Ein enormes Sparpotential liegt einer aktuellen Umfrage zufolge allerdings noch weitgehend brach und ließe sich heben, wenn öfter mal abgeschaltet würde. Denn angeblich bleiben in den Büros zwei von drei Bildschirmen nachts eingeschaltet, wie das Marktforschungsinstitut Yougov herausgefunden haben will.

          Die nächtlichen Stromfresser verursachen dabei unnötige Mehrkosten in Höhe von 26 Euro im Jahr. Angesichts einer von Branchenkennern geschätzten Gesamtzahl von rund 28 Millionen Computern an deutschen Arbeitsplätzen ergibt sich daraus ein Sparpotential von einer stolzen halben Milliarde Euro.

          Für die Umfrage wurden mehr als 1000 Menschen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren befragt, die mindestens eine Arbeitsstunde am Tag vor dem Computer verbringen.

          Doch nicht nur nächtliches Abschalten spart Strom, sondern auch der Verzicht auf einen Bildschirmschoner. Denn wenn bunte Blumen, Sternennebel oder die jüngsten Urlaubsfotos bei längeren Denkpausen über den Bildschirm flimmern, kostet auch das Energie. Bildschirmschoner mit bewegten Bildern verbrauchen sogar noch mehr Strom als ein Computer, auf dem gerade ein Textverarbeitungsprogramm läuft.

          Laptops und Desktop-PCs fressen insgesamt übrigens deutlich mehr Strom als Smartphones und Tablets. Wer also nur mal schnell seine Mails checken will, sollte den Computer am besten gar nicht hochfahren und öfter mal aufs Smartphone gucken.

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