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Neujahrsvorsätze für den Beruf : Feierabend ist Feierabend

  • Aktualisiert am

Einfach Feierabend machen? Kann nicht jeder! Bild: Picture-Alliance

Was haben Sie sich für 2017 beruflich vorgenommen? Diese Studie zeigt: Der häufigste Vorsatz der Deutschen ist es, nach Feierabend besser abzuschalten und die Arbeit nicht mit nach Hause zu nehmen.

          Die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester ist die Zeit der guten Vorsätze. Was sich die Arbeitnehmer für 2017 vorgenommen haben, versuchte nun die Personalvermittlung Manpower in einer repräsentativen Umfrage unter 1015 Deutschen herauszufinden. Das Ergebnis: Etwa ein Drittel der Befragten möchte künftig die Arbeit nach Feierabend im Büro lassen und besser abschalten. Fast ebenso viele wollen Berufliches im neuen Jahr lockerer sehen und sich die Probleme am Arbeitsplatz nicht mehr so sehr zu Herzen nehmen.

          Immerhin noch 18 Prozent der Befragten haben sich für 2017 vorgenommen, effizienter zu arbeiten - dieses Ziel steht somit auf Platz drei der häufigsten beruflichen Neujahrsvorsätze. Dahinter  folgt der Vorsatz, Erfolge und Kompetenzen selbstbewusster gegenüber Vorgesetzten zu präsentieren - das haben sich 16 Prozent zum Ziel gesetzt.

          Deutlich höher im Kurs als noch im Vorjahr stehen Weiterbildungen. 14 Prozent der Befragten streben Fortbildungen an - fünf Prozentpunkte mehr als bei einer vergleichbaren Befragung vor einem Jahr. Auch der Wille, die eigene berufliche Position zu verbessern, ist gestiegen: Zwölf Prozent streben an, sich um eine Beförderung zu bewerben (sieben Prozent im Vorjahr), neun Prozent wollen sich innerhalb des Unternehmens in eine andere Abteilung bewerben (fünf Prozent im Vorjahr). 16 Prozent gaben an, gern zu einem anderen Arbeitgeber wechseln zu wollen.

          Viele sehnen sich nach einem höheren Gehalt

          Gar nicht wenige Befragte gaben auch schlicht und einfach an, mit ihrer beruflichen Situation zufrieden zu sein und keine besonderen Karrierevorsätze gefasst zu haben: Bei 15 Prozent der Befragten war das der Fall.

          Mit dem neuen Jahr verbinden viele Befragte aber auch Wünsche an ihren Arbeitgeber. Knapp mehr als die Hälfte (51 Prozent der Befragten) sehnt sich nach einem höheren Gehalt. Im Vorjahr waren es nur 45 Prozent. Jeder Dritte Befragte betonte zudem, dass er sich eine bessere Wertschätzung seiner Leistung wünscht. Auch mit der Arbeitszeit ist so mancher unzufrieden: Knapp jeder Vierte würde sie gerne selbständig einteilen.

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