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Englischkenntnisse : Deutsche nur mittelmäßig

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Die Deutschen müssen öfter zum Wörterbuch greifen als andere Nationen, so eine Studie. Bild: Picture-Alliance

Do you speak English? Die Deutschen sprechen es auf jeden Fall schlechter als die Österreicher. Die Thüringer schlechter als die Bremer. Und auch zwischen den Altersgruppen gibt es erstaunliche Unterschiede.

          Platz 10 und somit nur Mittelmaß: Im Vergleich zu anderen Nationen sprechen und verstehen die exportstarken Deutschen nicht wahnsinnig gut Englisch. Zwar konnten sich die Deutschen im Vergleich zur letzten Erhebung vier Positionen verbessern, dennoch sind unsere österreichischen Nachbarn deutlich versierter in der Weltsprache Englisch und positionieren sich in der Rangliste auf Platz 7.

          Weltweite Spitzenreiter sind Dänemark, gefolgt von den Niederlanden und Schweden. Nordafrika und Middle East hingegen stehen an den untersten Positionen der Liste. Dies zeigt eine Umfrage unter 750.000 Erwachsenen in 63 Ländern, die von der Unternehmensgruppe EF Education First, einem Anbieter von Bildungs- und Reisedienstleistungen, regelmäßig durchgeführt und ausgewertet wird.

          Bremer und Hamburger schnacken spitze

          Nimmt man die Englischkenntnisse in Deutschland noch genauer unter die Lupe, so stehen im Bundesländervergleich die Einwohner des Stadtstaats Bremen ganz oben auf dem Treppchen, gefolgt von den Hamburgern, den Hessen, den Berlinern und den Bayern. Nur über moderate Englischkenntnisse verfügen hingegen Erwachsene aus Sachsen-Anhalt, dem Saarland und Thüringen, so die Auswertung der Umfrage.

          Beim direkten Städtevergleich schneidet die Bankenmetropole Frankfurt bei den Englischkenntnissen am besten ab. Köln positioniert sich auf Platz zwei, München belegt Platz drei gefolgt von Hamburg auf Platz vier. Die als international so gehypte Hauptstadt Berlin hingegen belegt nur Platz sieben.

          Innerhalb der letzten sieben Jahre haben sich hierzulande die Englisch-Kenntnisse kontinuierlich verbessert. Das liegt vor allem an der Gruppe junger Erwachsener in Deutschland, die über gute Sprachkenntnisse verfügt. Bei der Generation über 45 Jahren, die mitten im Berufsleben steht und außerdem viele Führungskräfte stellt, fallen die Englischsprachkenntnisse hingegen schlecht aus.

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