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Zenit überschritten? : Manager über 40 sind häufig frustriert

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Wer mit über 40 „nur“ die mittlere Managementebene erreicht hat, ist oft frustriert. Denn wohin soll der berufliche Weg noch führen? Bild: dpa

Die 50 im Blick, aber „nur“ mittlere Führungsebene: Mitarbeiter mit diesen Kennzahlen sind oft unmotiviert. Dabei steckt in ihnen viel Potential. Unternehmen müssen das unbedingt erkennen - und handeln.

          Viele Führungskräfte haben den Zenit ihrer Laufbahn überschritten, wenn sie älter als 40 Jahre sind. Wenn sie es als Vorstand oder Geschäftsführer bis an die Spitze ihres Unternehmens gebracht haben, ist ihre Arbeitszufriedenheit entsprechend hoch, wie eine Umfrage der Hochschule Niederrhein ergab, die der F.A.Z. vorliegt.

          Neun von zehn Befragten gaben dabei an, dass sie vor allem der steigende Entscheidungsspielraum motiviere. Die „Sorgenkinder“ sind die Manager aus der zweiten Reihe: Bereichs- und Hauptabteilungsleiter. Hier fällt die Unzufriedenheit am höchsten aus unter allen untersuchten Gruppen.

          Mehr als zwei Drittel gaben an, unter mangelnder Wertschätzung ihrer Arbeit zu leiden. Studienautor Alexander Cisik rät den Unternehmen, diese Gruppe angesichts ihres „ungeheuren Potentials an Wissen und Engagement“ künftig stärker in den Fokus zu nehmen. Schließlich seien viele davon noch bis zu 20 Jahre im Unternehmen.

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