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Lebenslanges Lernen : Jeder Zweite bildet sich weiter

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Im Seminarraum: Weiterbildungen sind beliebt. Bild: Felix Seuffert

Die Weiterbildungsquote ist auf hohem Niveau. Doch wie sieht es in den unterschiedlichen Altersgruppen aus? Dazu gab es kürzlich neue Zahlen.

          Nach Angaben des Bundesbildungsministeriums haben im vergangenen Jahr 50 Prozent der 18- bis 64-Jährigen an mindestens einer Weiterbildungsmaßnahme teilgenommen. Die Weiterbildungsquote verharrt damit auf hohem Niveau: Schon in den Jahren 2012 und 2014 waren in Deutschland ähnliche Werte ermittelt worden. Zu Beginn des Jahrhunderts waren es lediglich knapp 40 Prozent gewesen. Deshalb war 2008 die Zielmarke von 50 Prozent beschlossen worden.

          Dass dieser Wert nun schon zum zweiten Mal erreicht wurde, ist nach Einschätzung von Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) auch ein Ergebnis staatlicher Förderung: Programme wie Bildungsprämien und Aufstiegsstipendien hätten sich „in hohem Maße als wirksam erwiesen“.

          Auch ältere Menschen besuchen noch Kurse

          Der Löwenanteil der besuchten Kurse entfällt auf die berufliche Weiterbildung. Entsprechend scheint auch das Interesse der Arbeitgeber zu wachsen, dass die Belegschaft teilnimmt: Der Anteil der Weiterbildungen, die komplett oder weitgehend während der Arbeitszeit stattfanden, stieg binnen vier Jahren von 52 auf 60 Prozent.

          Zum Schwerpunkt der beruflichen Weiterbildung passt auch die Altersstruktur der Kursteilnehmer: Im Alter von 30 bis 49 Jahren ist die Teilnahmequote überdurchschnittlich hoch. Doch selbst in der Gruppe der 65- bis 69-Jährigen haben sich im vergangenen Jahr 21 Prozent der Deutschen weitergebildet. Hier läuft allerdings der allergrößte Teil der besuchten Maßnahmen in der Kategorie „nicht berufsbezogene Weiterbildung“. Ministerin Wanka betonte jedoch: „Weiterbildung lohnt sich in jedem Alter“.

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