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Jobsuche : Bewerber haben es im Ruhrgebiet schwer

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Früher waren Bergwerke wichtige Arbeitgeber im Ruhgebiet. Seitdem viele Zechen schließen, steigt der Druck auf dem dortigen Arbeitsmarkt. Bild: dpa

Die Konjunktur brummt, Unternehmen suchen reichlich Personal - allerdings nicht überall in Deutschland: Wer eine Stelle sucht, hat in manchen Regionen zahlreiche Mitbewerber, in anderen kaum einen.

          Dank der guten Konjunktur suchen die deutschen Unternehmen reichlich Personal, und es gibt viele offene Stellen. Doch die Chancen sind regional sehr unterschiedlich verteilt. Am besten sind die Aussichten einer aktuellen Studie zufolge in Baden-Württemberg. In dem südwestlichen Bundesland kommen rechnerisch nur 3,4 Arbeitssuchende auf eine freie Stelle, in der Landeshauptstadt Stuttgart sind es sogar nur 1,3.

          Im Bundesdurchschnitt entfallen 15 Bewerber auf eine Offerte. Schwieriger ist die Lage dagegen für Kandidaten in Ostdeutschland. In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern liegt das Verhältnis bei 40 beziehungsweise 32 Suchenden je Stelle.

          Ganz schwer wird es im Ruhrgebiet: Mit 51 Arbeitslosen je freie Stelle bietet Oberhausen den intensivsten Wettbewerb, dicht gefolgt von Recklinghausen, Herne und Gelsenkirchen mit jeweils über 44. Für den Vergleich hat die Suchmaschine Adzuna die Stellenausschreibungen in den 80 größten deutschen Städten mit den Arbeitslosenzahlen der Bundesagentur für Arbeit verglichen.

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