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Fristlose Kündigung : Busfahrer kassiert Touristen ab

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In einem ähnlichen Bus der Berliner Verkehrsbetriebe kassierte ein Busfahrer Touristen ab. Bild: dpa

In Berlin hat ein Busfahrer Touristen getäuscht. Das Geld für ihre Tickets steckte er in die eigene Tasche. Die BVG kündigte ihm fristlos, nun urteilte das Landesarbeitsgericht.

          Ein Berliner Busfahrer hat von Touristen Fahrgeld kassiert, aber keine Tickets gedruckt. Das rechtfertige eine fristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung, urteilte das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg und bestätigte damit die Entscheidung der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).

          Wie das Gericht am Mittwoch mitteilte, hatte sich ein Fahrgast beschwert, woraufhin die BVG einen Prüfer losschickte. Dieser beobachtete, wie der Busfahrer von vier auswärtigen Fahrgästen Geld entgegennahm, ohne ihnen im Gegenzug einen gültigen Fahrschein zu geben. Sie würden kein Ticket benötigen, habe der Busfahrer ihnen versichert.

          Vor Gericht behauptete der Fahrer, er habe allen Fahrgästen ein Ticket ausgehängt. Die Videoaufzeichnungen aus dem Bus widerlegten dies. Die Revision zum Bundesarbeitsgericht wurde nicht zugelassen.

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