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FAZ Plus Artikel Mitarbeitergespräch 2.0 : Dem Chef die Meinung sagen

  • -Aktualisiert am

Ehrliches Feedback geben? Gar nicht so einfach. Bild: Picture-Alliance

Klassische Mitarbeitergespräche laufen oft nach dem Motto: „Tu mir nichts, ich tu dir auch nichts.“ Doch jetzt wollen digitale Start-ups Schluss machen mit der Heuchelei.

          Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Unternehmenserfolg. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Häufig lässt jedoch die Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Führungskräften zu wünschen übrig. In vielen Unternehmen sprechen die Beschäftigten nur einmal im Jahr mit ihren Chefs: beim klassischen Mitarbeitergespräch. Und wenn die Ergebnisse ausgewertet sind, ist Zeit für das nächste Jahresgespräch. Oft herrscht dabei – frei nach dem Motto: Tust du mir nicht weh, tu ich dir nicht weh – eine Art Waffenstillstand, weil Führungskräfte nicht nur ihre Mitarbeiter bewerten, sondern Mitarbeiter auch ihre Führungskräfte.

          In einer sich rasant wandelnden Arbeitswelt mit aufkommendem Fachkräftemangel versprechen jetzt raffinierte Start-ups Abhilfe, die auf digitalisierte Wege setzen. Das wohl bekannteste ist das im Jahr 2015 in Dänemark gegründete Start-up Peakon, das gerade erst 30 Millionen Euro frisches Kapital vor allem zur Stärkung des Standorts Deutschland eingesammelt hat. Es bietet die systematische Auswertung anonymisierter Befragungen der Mitarbeiter über ihre Zufriedenheit in kurzen Intervallen, im Idealfall wöchentlich. Direkte Konkurrenten auf diesem Markt, den Experten derzeit auf ein Volumen von 18 Milliarden Dollar beziffern, sind Culture Amp, Glint, Office Vibe und Qualtrics. In Deutschland bekannt sind vor allem Loopline und Honestly. Alle haben eine ähnliche Philosophie: Mitarbeiterumfragen deutlich häufiger zu machen als bloß einmal im Jahr. Und: Digital soll alles systematischer und anonymer gehen – ohne die üblichen Höflichkeitsfloskeln.

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