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AOK-Studie : Wie oft Beschäftigte fehlen, hängt vor allem vom Beruf ab

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Arbeitnehmer aus der Ver- und Entsorgungswirtschaft meldeten sich im vergangenen Jahr im Schnitt an 32,5 Tagen krank. Bild: dpa

Die Krankheitstage, die ein Arbeitnehmer sammelt, sind offenbar weniger vom Alter als vom Beruf abhängig. Das zeigen aktuelle Auswertungen einer AOK-Studie mit Daten von 14 Millionen Versicherten.

          Wie oft Beschäftigte wegen Krankheit fehlen, hängt laut einer Studie eher vom Beruf ab als vom Alter. Der jeweilige Job beeinflusse den Umfang von Fehlzeiten und auch die Art der Erkrankung stark, erläuterte das Wissenschaftliche Institut der AOK nach einer Auswertung von Daten der knapp 14 Millionen AOK-Versicherten.

          Am meisten fehlten demnach im vergangenen Jahr Beschäftigte, die höhere körperliche Belastungen haben. Etwa Arbeitnehmer aus der Ver- und Entsorgungswirtschaft mit durchschnittlich 32,5 Tagen. Am wenigsten waren laut der Studie Beschäftigte in der Lehre und Forschung von Hochschulen erkrankt. Sie hatten im Schnitt 4,6 Fehltage.

          Die 20 Prozent der Versicherten mit den meisten Fehlzeiten waren laut den Auswertungen durchschnittlich 26,3 Tage nicht im Dienst. Bei den 20 Prozent mit den wenigsten Fehlzeiten waren es 12,8 Tage. Ein ähnlich deutlicher Unterschied bleibe erhalten, wenn Altersunterschiede statistisch ausgeglichen würden, hieß es.

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          Bei der Krankheitsart zeige sich eine Häufung von Muskel-Skelett-Problemen. Daran litten etwa Beschäftigte in der Ver- und Entsorgungswirtschaft. Überdurchschnittlich viele Ausfälle wegen psychischer Erkrankungen gab es laut der Studie bei Mitarbeitern in Callcentern.

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