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Ausbildung : Hebammen sollen in Zukunft studieren

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Hebammen übernehmen viel Verantwortung: In Zukunft soll deshalb auch ihre Ausbildung wissenschaftlicher werden. Bild: dpa

Hebammen übernehmen viel Verantwortung. Die EU stellt darum hohe Anforderungen an die Ausbildung. Gesundheitsminister Spahn will diese in einem dualen Studium umsetzen.

          Die Geburtshilfe soll ein akademischer Berfuf werden, das will Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Statt in Hebammenschulen sollten Hebammen und Entbindungspfleger in Zukunft in einem dualen Studium auf den Beruf vorbereitet werden. „Die Anforderungen an Geburtshilfe steigen ständig“, sagte Spahn. Duale Studiengänge sollen Vorlesungen und Seminare an einer Hochschule mit praktischer Arbeit verknüpfen.

          „Hebammen helfen beim Start ins Leben“, sagte er. Dafür benötigten sie theoretisch und praktisch die bestmögliche Ausbildung. Die Studierenden sollen am Ende des Studiums einen Bachelor-Abschluss erwerben.

          Eine Akademisierung der Hebammen-Ausbildung war im Koalitionsvertrag vereinbart worden. Zudem wird damit eine EU-Richtlinie umgesetzt, nach der die Ausbildung für das Berufsfeld bis zum Januar 2020 reformiert sein muss. Von der EU vorgegen sind zwölf Jahre Schulbildung und mehr Vermittlung von wissenschaftlichen Inhalten aus den Bereichen Frauenheilkunde, Geburtshilfe, Allgemeinmedizin und Pharmakologie.

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