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Wahl in Amerika : „Das Schicksal der Welt steht am Abgrund“

  • Aktualisiert am

Der amerikanische Präsident Barack Obama warnt eindringlich vor Donald Trump. Bild: Reuters

Eindringlich wie nie zuvor hat Barack Obama vor einem Wahlsieg Donald Trumps gewarnt. Der amtierende Präsident zweifelt außerdem nun doch am Vorgehen des FBI in Clintons Mail-Affäre.

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          Angesichts des Aufstiegs des Rechtspopulisten Donald Trump in den Wahlumfragen hat US-Präsident Barack Obama der Nation ins Gewissen geredet. „Das Schicksal der Republik liegt in Euren Händen“, sagte Obama bei einem Wahlkampfauftritt für die Demokratin Hillary Clinton in Chapel Hill. „Das Schicksal der Welt steht am Abgrund.“ Es liege nun an den Wählern in den USA, die Entwicklung „in die richtige Richtung zu treiben“.

          Der scheidende Präsident bezeichnete den Republikaner Trump auf der Wahlveranstaltung in North Carolina als „beispiellos unqualifiziert“ für die Übernahme des Präsidentenamts. Bei der Wahl stehe „unsere Demokratie zur Abstimmung“, sagte Obama. Ebenfalls zur Abstimmung stünden der Anstand, die Gerechtigkeit und der Fortschritt in den USA.

          Obama rief seine Anhänger eindringlich zur Stimmabgabe auf, weil es in einer knappen Wahl auf jede Stimme ankomme. Seine Parteifreundin Clinton hatte lange als haushohe Favoritin für die Wahl am kommenden Dienstag gegolten. Inzwischen liegt sie in Umfragen aber Kopf an Kopf mit Trump.

          Ein Grund dafür ist auch die wieder aufflammende Mail-Affäre. Auch hierzu äußerte sich Obama. Er wolle sich zwar in die Vorgänge nicht einmischen, sagte Obama in einem am Mittwoch veröffentlichten Radiointerview. Bei Ermittlungen arbeite man aber nicht mit Anspielungen oder unvollständigen Informationen. „Man arbeitet mit konkreten Entscheidungen.“

          In der Affäre geht es um einen privaten E-Mail-Server, den Clinton als Obamas Außenministerin auch für dienstliche Zwecke nutzte. Das FBI hatte elf Tage vor der Wahl erklärt, dass neue Mails aufgetaucht seien, die für den Fall möglicherweise relevant seien. Welchen Inhalt die elektronischen Botschaften enthalten, ist unklar. Mit der Mitteilung brach die Behörde mit der eigenen Tradition, kurz vor einer Präsidentenwahl keine politisch heiklen Informationen zu veröffentlichen.

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