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Abendauktionen in New York : Unterwegs zur Dollar-Milliarde

  • -Aktualisiert am

Und wieder einmal ist ein Hundert-Millionen-Bild dabei: In New York setzen Christie’s, Sotheby’s und Phillips auf Nachkriegskunst und die Zeitgenossen.

          Das Angebot bei den anstehenden New Yorker Abendauktionen mit Zeitgenossen und Nachkriegskunst kracht aus allen Fugen. Eine Phalanx an Spitzenlosen von Museumsqualität wird aufgefahren. Christie’s hofft mit seiner „20th Century Week“, inklusive der Moderne-Auktionen und mit insgesamt 1071 Losen, mehr als eine Milliarde Dollar umzusetzen. Die Gesamterwartung von Sotheby’s liegt bei 698 bis 963 Millionen Dollar.

          Gleich zwei Abendauktionen stehen bei Christie’s an. Am 13.November kommen unter dem Titel „An American Place“ Werke aus der Sammlung des im vergangenen April gestorbenen Unternehmers Barney A.Ebsworth unter den Hammer. Mehr als 258,3Millionen Dollar sollen 42 Losen einspielen. Unter ihnen befindet sich auch das teuerste Los der gesamten Woche: „Chop Suey“ aus dem Jahr 1929, das wichtigste Gemälde von Edward Hopper, das sich noch in privater Hand befindet; die Erwartung liegt bei siebzig bis hundert Millionen Dollar. Die Zeit scheint stillzustehen in der Szene mit zwei Frauen, die unter ihren modischen Topfhüten über einer Kanne Tee zusammensitzen. Hinter ihnen blinkt die Leuchtreklame eines chinesischen Restaurants. Inspiration für das Lokal war wohl der „Far East Tea Garden“ am Broadway in New York. „Chop Suey“ ist durch eine Garantie abgesichert, wie auch weitere Ebsworth-Schwergewichte. Zu denen gehören Willem de Koonings „Woman as Landscape“ (Taxe 60/80 Millionen Dollar), die „Composition with Red Strokes“ von Jackson Pollock (50/70 Millionen), „Grey Rectangles“ von Jasper Johns (18/25 Millionen) und Joan Mitchells „Three Hawks at 3O’Clock“ (12/16 Millionen).

          Am 15.November legt Christie’s im traditionellen „Post-War and Contemporary Evening Sale“ mit 51 Losen – von denen siebzehn mit einer Garantie versehen sind – und der Gesamttaxe von 337,1Millionen Dollar nach. Hier sollte sich ein spannendes Bietgefecht um David Hockneys berühmte Swimmingpool-Szene „Portrait of an Artist (Pool with Two Figures)“ von 1972 entwickeln. Mit einer Taxe „in excess of“ achtzig Millionen Dollar könnte das Bild sogar noch teurer werden als der Hopper. Es befand sich seit 1995 in der selben, ungenannten Privatsammlung und war 2017 in der Hockney-Retrospektive der Tate Britain in London zu sehen, danach im Pariser Centre Pompidou und im Metropolitan Museum in New York. Rothko, Basquiat, Bacon und Richard Diebenkorns blau-abstrakte Komposition „Ocean Park #137“ (18/22 Millionen) von 1985 stellen weitere Höhepunkte.

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