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Atomwaffenstreit : China warnt Nordkorea

  • Aktualisiert am

Der amerikanische Präsident Donald Trump empfängt den chinesischen Regierungschef Xi Jinping in Florida. Bild: Reuters

Immer wieder provoziert Nordkorea mit der Ankündigung eines Atomwaffentests. Damit legt sich das Land nicht nur mit Amerika an, auch China beobachtet die Entwicklung mit Sorge – und spricht eine deutliche Warnung aus.

          Zunächst sah es danach aus, als würde Amerika die drohende Eskalation im Atomwaffenstreit mit Nordkorea alleine lösen müssen. Jetzt scheint sich die Volksrepublik China auf die Seite des amerikanischen Präsidenten Donald Trump zu stellen. Wie die chinesische Zeitung „Global Times“ berichtet, warnt die chinesische Regierung vor dem angesteuerten „Kollisionskurs“ Nordkoreas gegen die Vereinigten Staaten. Es würde sonst ein Fehler begangen werden, der womöglich nicht mehr umzukehren sei.

          In mehreren Interviews sprach Amerikas Präsident davon, „alle nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um Nordkorea zu stoppen“, konkretisierte seine Pläne jedoch nicht. Die regierungsnahe Global Times bringt diese Aussage in einem Leitartikel vor allem mit Trumps Luftwaffen-Angriff in Syrien in Verbindung und geht davon aus, dass Trump auch im Konflikt mit Nordkorea zu seinen Worten steht. Bei einem Telefonat mit Trump forderte der chinesische Staatschefs, Xi Jinping, am Mittwoch dazu auf, den Konflikt friedlich zu lösen.

          China könne zudem „nicht länger zusehen, wie Nordkorea den Konflikt eskalieren lässt“, zitiert die New York Times das chinesische Blatt. „Es ist Wunsch des chinesischen Volkes, dass dieser Situation ein Ende gesetzt wird“, heißt es demnach in dem Leitartikel der „Global Times“. Um dies zu erreichen, unterstütze Peking nicht nur eine Verschärfung von Amerikas Sanktionen, sondern drohe sogar mit eigenen.

          Dazu gehört laut „Global Times“ der Exportstopp von Erdöl, was vor allem die nordkoreanische Wirtschaft in Bedrängnis brächte. Denn das Regime von Kim Jong-un ist diesbezüglich beinah zur Gänze von China abhängig.

          Hintergrund der steigenden Spannungen ist die immer wiederkehrende Drohung Nordkoreas Atomwaffen zu testen. Anlass ist aktuell der bevorstehende 105. Geburtstag von Staatsgründer Kim Il-sung, den Großvater des amtierenden Diktators Kim Jong-un.

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