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Atomenergiebehörde : IAEA fordert Aufklärung von Iran

  • Aktualisiert am

Klare Ansage an Iran: IAEA-Generaldirektor Yukio Amano Bild: AFP

In einer Resolution fordert die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) von Iran die unverzügliche und vollständige Aufklärung aller offener Punkte zu seinem Atomprogramm. Ein angestrebtes Ultimatum wurde nicht verabschiedet.

          Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA fordert vom Iran die unverzügliche und vollständige Aufklärung aller offener Punkte zu seinem Atomprogramm. Teheran soll alle offenen Fragen zu seinem vermuteten geheimen Atomwaffenprogramm beantworten. Die entsprechende Resolution wurde am Freitag in Wien von einer Mehrheit der 35 im Gouverneursrat der IAEA vertretenen Mitgliedsländer angenommen. Auf ein angestrebtes Ultimatum bis März konnte sich die IAEA indes nicht einigen.

          China und Russland haben die Resolution gemeinsam mit den Vereinigten Staten, Frankreich, Großbritannien und Deutschland verfasst. 32 der 35 IAEA-Mitgliedstaaten des IAEA-Gouverneursrat stimmten dem Text am Freitag zu. Kuba und Ecuador stimmten gegen den Text, Indonesien enthielt sich.

          Damit reagiert das oberste Kontrollorgan der Behörde auf den alarmierenden Iran-Bericht von Generaldirektor Yukiya Amano. Der Report listet Hinweise auf, nach denen Teheran bis zumindest 2010 an der Entwicklung von Atomwaffen arbeitete. Nach Überzeugung der IAEA-Mitglieder Deutschland, Frankreich und Großbritannien verletzen die einschlägigen Aktivitäten Teherans den Vertrag zur Nichtverbreitung von Kernwaffen.

          Schon am Donnerstag hatte IAEA-Chef Amano Teheran dringend aufgerufen, endlich alle Fakten auf den Tisch zu legen und voll und ganz mit der Behörde zusammenzuarbeiten. Er kündigte an, eine hochrangige Delegation in den Iran zu entsenden.

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