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F.A.Z.-Sprinter : Ärger, Ärger, nichts als Ärger

Unser Sprinter-Autor: Bastian Benrath Bild: Robert Wenkemann

Schöne neue Tech-Welt – oder doch nicht? Am Rande der IAA in Frankfurt liegen sich Autohersteller und Autohasser in den Haaren, und Apple macht künftig Netflix Konkurrenz. Was sonst noch neu ist, steht im F.A.Z.-Sprinter.

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          Also, ich kann mir nicht helfen: Die Dreifachkamera auf Apples neuem iPhone Pro sieht doch einfach aus wie das Biohazard-Zeichen für biologische Gefahrenstoffe! Für mehr als 1100 Euro wäre das ein ziemlich teurer Masernfall für die Hosentasche. Wer wissen will, was Apple-Chef Tim Cook gestern Abend sonst noch zu neuen Produkten aus Cupertino verraten hat, kann das hier bei den Kollegen von Technik und Motor nachlesen. Spoiler: Wer eine Alternative zu Netflix sucht, sollte sich Apples neue Angebote mal anschauen.

          Bastian Benrath

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Von der schönen neuen Tech-Welt zurück in die Wirklichkeit: Im Bundestag könnte es heute laut werden. Denn heute ist der Tag im Jahr, an dem die Opposition der Regierung traditionell die Meinung sagen kann: Die zur Zeit laufenden Haushaltsberatungen finden ihren Höhepunkt in der Generalaussprache zur Regierungspolitik. Über vier eingeplante Stunden wird Angela Merkel einiges einstecken müssen, insbesondere zu Deutschlands Maßnahmen gegen den Klimawandel wird ein Schlagabtausch erwartet.

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          Da passt es irgendwie, dass zeitgleich auf der IAA in Frankfurt der europäische Autolobbyverband Acea Forderungen an die Politik formulieren will. Wie blank die Nerven auf beiden Seiten des gesellschaftlichen Konflikts zwischen Autoherstellern und Autohassern inzwischen liegen, zeigt sich in der Aussage des Südwestmetall-Chefs, die IAA werde „von Radikalen missbraucht“. Statt immer neuen Tiraden brauche es aber vielmehr ein umfassendes Konzept gegen den Klimawandel, kommentiert unser Unternehmens-Ressortleiter Sven Astheimer.

          Als wäre das noch nicht genug Ärger, könnte es heute auch in der Weltpolitik neue Spannungen geben – und zwar wegen eines Gastes, der Berlin besucht. Joshua Wong, prominenter Aktivist der regierungskritischen Protestbewegung in Hongkong, äußert sich erstmals auf einer Pressekonferenz. Sein Besuch in Deutschland hat schon Verstimmungen mit der chinesischen Regierung ausgelöst – und abhängig davon, was er sagt, könnte heute noch neuer dazukommen.

          Und sonst? Muss sich ein 20 Jahre alter Mann in Stuttgart dafür verantworten, mit seinem Auto dreimal so schnell wie erlaubt einen anderen Wagen gerammt und zwei Menschen darin getötet zu haben; ihm wird Mord vorgeworfen. Beginnt in Köln die Messe Dmexco, einer der wichtigsten Treffpunkte der deutschen Digitalbranche. Und informiert der UN-Menschenrechtsrat in Genf über die Lage im syrischen Bürgerkrieg.

          Die Nacht in Kürze:

          Die Vereinigten Staaten werfen Iran geheime „nukleare Aktivitäten“ vor und verhängt neue Sanktionen. Dennoch ist Trump weiterhin für ein Treffen mit dem iranischen Präsidenten Rohani „ohne Vorbedingungen“ bereit.

          Nach Netanjahus Ankündigung, bei einem Wahlsieg das Jordantal im besetzten Westjordanland zu annektieren, warnt nicht nur Saudi-Arabien vor einer „gefährlichen Eskalation“. Zugleich greift Israel nach neuen Raketenattacken Ziele in Gaza an.

          Laut Pjöngjang habe der Test eines „supergroßen“ Mehrfach-Raketenwerfers am Dienstag bestätigt, dass das System für „Kampfhandlungen“ bereit sei. Experten vermuten dagegen, dass die Rakete ihr Ziel im Japanischen Meer verfehlt habe.

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