https://www.faz.net/-gpc-8imn1

Die von Ihnen angeforderte Seite kann leider nicht ausgeliefert werden. Das tut uns leid. Interessiert Sie eine andere Geschichte von der aktuellen FAZ.NET-Homepage?

Referendum : AfD gibt Merkel die Schuld am Brexit

  • Aktualisiert am

Als das Referendum noch lief: Kanzlerin Merkel beim Treffen mit dem österreichischen Kanzler Kern am Donnerstag. Bild: Reuters

Kanzlerin Merkel soll die Briten aus der EU getrieben haben, sagt AfD-Vize Gauland. Er macht die Politik der Bundesregierung für den Brexit verantwortlich. Will die Partei jetzt einen Dexit vorantreiben?

          Die AfD sieht die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) als Hauptgrund für den EU-Austritt Großbritanniens. „Ich glaube, Frau Merkel hat mit ihren offenen Grenzen die Briten aus der Europäischen Union vertrieben“, sagte Partei-Vize Alexander Gauland am Freitag in Berlin nach dem Votum der Briten für ein Verlassen der Union.

          Gleichzeitig betonte er, die AfD wolle jetzt keine Kampagne für einen EU-Austritt Deutschlands starten. Besser wäre es, die EU würde sich zurückentwickeln, hin zu einer reinen Wirtschaftsunion. „Ich denke, die Briten haben sich für die direkte Demokratie entschieden. Ich glaube, dass es gut ist, dass sie das getan haben“, fügte er hinzu. Trotzdem bedauere die AfD den Austritt Großbritanniens, weil die Briten in den vergangenen Jahren stets pragmatisch gehandelt und vernünftige Reformansätze präsentiert hätten. 

          Der AfD-Fraktionsvorsitzende in Thüringen, Björn Höcke, forderte dagegen als Konsequenz aus dem Brexit-Votum eine Volksabstimmung über einen Verbleib Deutschlands in der Union. „Mit dem Austritt aus der EU haben die Briten den Weg des kollektiven Wahnsinns verlassen und sich für Demokratie und Volkssouveränität entschieden“, erklärte Höcke. Höcke, der dem rechtsnationalen Parteiflügel zugerechnet wird, sprach von einem „Freudentag für Europa“. Der Thüringer Landeschef sagte: Ich weiß, auch das deutsche Volk will mehrheitlich raus aus der EU-Sklaverei.“

          Weitere Themen

          Trump irritiert seit zwei Jahren Video-Seite öffnen

          Rüpeleien im Weißen Haus : Trump irritiert seit zwei Jahren

          Er befreit Besucher von Schuppen, verweigert Handschläge, drängelt sich vor und serviert Burger im Weißen Haus. Eine Übersicht anlässlich seiner Halbzeit im Amt am kommenden Sonntag.

          Topmeldungen

          Zwei Jahre Trump : Viel Feind, ein wenig Ehr

          Zwei Jahre ist Donald Trump nun Präsident der Vereinigten Staaten und seine Agenda ist überlagert von Problemen und Skandalen. Doch ganz ohne Erfolge ist er nicht.

          Demo in Stuttgart : „Ja zum Diesel“

          In Stuttgart haben rund 700 Menschen gegen das Fahrverbot für ältere Diesel demonstriert – und die Landesregierung damit in Sorge versetzt.

          Verbot von Steingärten : Schotter statt Schneeglöckchen

          Manche Hausbesitzer verwandeln ihre Vorgärten in Steinwüsten. Jetzt werden die ökologisch toten Flächen zum Politikum: Deutschland diskutiert über ein Verbot der grauen Gärten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.