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70 Jahre F.A.Z. : Eine verschworene Gemeinschaft

Das tägliche Ringen der Redaktion um das beste Wort und das beste Bild, das ist das Glück des Lesers, wenn er meint, der Journalist habe den Ton getroffen, und sein Ärger, wenn es nicht so war. Zehn Redakteure und zehn Leser stellen wir hier vor.

70 Jahre F.A.Z. : Bilder, die uns am Herzen liegen

Exklusive Bilder und eigene Fotografen hatten in der F.A.Z. immer ihren festen Platz, wenn auch früher weniger als heute. Hier zeigen die Fotografen die Fotos, die für sie ganz besondere Geschichten erzählen.

70 Jahre F.A.Z. : Jetzt lüften wir einmal ein Geheimnis

Sie lesen jeden Tag die F.A.Z.? Toll! Trotzdem wissen Sie noch längst nicht alles. Zum Jubiläum sind wir in Plauderlaune – und verraten auch, warum in einem Büro noch immer eine Schreibmaschine steht.

Leitartikel in der F.A.Z. : Die Linie? Die gibt es nicht

Der Leitartikel soll die Zeitung zum Flaggschiff machen. Aber um Segel setzen zu können, braucht es noch eine andere Königsdisziplin: die Nachricht.

Zeit-Chefredakteur an F.A.Z. : Liebe Frankfurter Allgemeine

Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der „Zeit“, schreibt in einem Brief zum 70. Geburtstag der F.A.Z., warum sie ihm unentbehrlich geworden ist – obwohl und gerade weil er ihr nicht immer zustimmen kann.

Greser & Lenz : „Wir sind die Hofnarren“

Ein kleines Wunder, das man mit Humor nehmen muss: Greser & Lenz, zwei Zeichner der „Titanic“, wurden Karikaturisten der Zeitung. Ein Gespräch im Wirtshaus „Zum Fegerer“ in Aschaffenburg.
Männerdomäne: Von 152 Redakteuren waren nur zehn weiblich, als Maria Frisé zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung kam.

Als Frau bei der F.A.Z. : Zehn von 152

Als Frau in einer Männerdomäne: Als unsere Autorin im Jahr 1968 Redaktionsmitglied der F.A.Z. wurde, waren Frauen außerhalb des Feuilletons rar. Heute erinnert sie sich an sechzig Jahre Arbeit für die Zeitung.
Nicht bloß geschäftlich motiviertes Interesse und wirkliches Zuhören: die FAZ.NET-Redaktion bei der Frühkonferenz.

Journalismus im Wandel : Qualität statt Klickbaiting

In der digitalen Welt müssen Journalisten anders arbeiten, aber Werte bewahren. Warum ein Influencer heute kein Redakteur mehr sein muss und warum der Online-Journalismus zum Perspektivwechsel gezwungen ist.

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  • Berühmt, allzeit vorzeigbar und millionenfach nachgedruckt: Das wohl bekannteste Foto der Nitribitt

    Frankfurter Kriminalfälle : Das Mädchen und der Baulöwe

    Frankfurter Kriminalfälle der vergangenen 70 Jahre ergeben ein Mosaik, das den Wandel in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erkennen lässt. Fünf markante Prozesse der Epoche, nachgelesen in der Rhein-Main-Zeitung – von Rosemarie Nitribitt bis Jürgen Schneider.
  • Arbeit eines Herausgebers : Neben Papst und SPD-Chef

    Auch wenn sich das ganze Ausmaß erst nach Jahren offenbart: In das Herausgebergremium der F.A.Z. berufen zu werden ist ein Glück. Man darf eine einmalige Truppe anführen.
  • Sprache in der F.A.Z. : Das Werkzeug scharf halten

    Welche Ausdrücke ein Redakteur besser vermeidet, steht in einer Unwortliste. Wie die Zeitung um die Sprache und mit ihr kämpft.
  • Der freie Wettbewerb : Wirtschaft braucht Freiheit

    Den Wert der Demokratie stellt hierzulande kaum jemand mehr in Frage. Der Wert freier Märkte aber wird fast täglich in Zweifel gezogen. Die Wirtschaftsredaktion hält dagegen.
  • Korrespondenten aus aller Welt : Vor dem Glanz die Substanz

    Was macht eigentlich ein Korrespondent? Er recherchiert, aber das trifft es nicht ganz. Er ist ständig auf Achse, um für seine Leser die Welt zu verstehen. Ein Reisebericht.
  • „Per Du“ oder „per Sie“? : Dr. Adenauer und Herr Lüg

    Die guten alten Sitten der Bonner Republik waren nicht nur gut – es wurde geholzt. Die Eklats zwischen Politikern und Journalisten häuften sich. Ein Rückblick aus der Berliner Gegenwart.
  • Die russische Historikerin und Bürgerrechtlerin Irina Scherbakowa im August 2017 in Weimar

    Irina Scherbakowa im Interview : In einem versiegelten Sack

    Die F.A.Z. hatte im Kalten Krieg im „Ostblock“ eine besondere Bedeutung. Bis heute ist sie dort eine Stimme der Aufklärung. Die Moskauer Historikerin Irina Scherbakowa kennt die Zeitung ganz genau.
  • Devisen-Notierung an der Frankfurter Börse im Jahr 1969.

    Finanzen in der F.A.Z. : Faszination Nutzwert

    Der Finanzjournalismus gehört zum Markenkern der F.A.Z. Er reicht weit über die traditionelle Börsenberichterstattung hinaus. Seit der Finanzkrise ist er noch wichtiger geworden.
  • Mittlerweile zum Glück kein ungewöhnlicher Anblick mehr: zwei Redakteurinnen der F.A.Z.

    Redakteurinnen der F.A.Z. : Hundertdrei von 357

    Vor zwanzig Jahren waren Frauen in der F.A.Z.-Redaktion äußerst wichtig – jedoch waren sie klar in der Minderheit. Heute werden es immer mehr Redakteurinnen, ihr hoher Stellenwert ist gleich geblieben.
  • Die F.A.Z. im Wandel der Zeit : Eine unwahrscheinliche Erfolgsgeschichte

    Sie stand kurz vor dem Konkurs, rief scharfe Auseinandersetzungen hervor und machte, so ganz ohne kursangebenden Chefredakteur, einiges anders als die anderen: Der Erfolg der „Zeitung für Deutschland“ war allemal unwahrscheinlich.
  • Der Auschwitz-Prozess in Frankfurt fanden nur wenige hundert Meter von der Redaktion entfernt statt. Bernd Naumann verfolgte die Verhandlungen von der ersten Minute an.

    F.A.Z.-Gesellschafts-Ressort : Das Vermischte erklärt uns die Welt

    Das Ressort „Deutschland und die Welt“ kümmert sich gern um die kleinen Nachrichten – und schrieb damit doch auch Zeitgeschichte: Bernd Naumann verfolgte den Auschwitz-Prozess in Frankfurt von der ersten Minute an.
  • Teil einer vielschichtigen Sport-Geschichte: Netzer (Mitte) wechselte sich auch selbst ein.

    Sport-Berichterstattung : Aus der Tiefe des Raumes

    Der Sport lebt vom Ergebnis. Seine Folgen aber sind wesentlich bedeutender. Das Spiel, der Wettkampf erzählt allenfalls die halbe Geschichte. Mit seiner flüchtigen Wichtigkeit zwingt der Profi-Sport Journalisten, auf andere Ebenen vorzudringen.
  • Etwa 80 Prozent der Berufseinsteiger im Journalismus absolvieren ein Volontariat.

    Journalist werden : Viele Wege zum Traumberuf

    Journalist werden funktioniert heute ganz anders als früher. Damals begannen Jungredakteure mit Schwarzbrot-Meldungen, heute gewinnen sie schon früh Reportagepreise.
  • Die Beschäftigung mit Technik ist längst nicht mehr auf das Kraftfahrzeug beschränkt. Aber das (außergewöhnliche) Auto darf nicht fehlen, so wie dieser von Zeichner Michael Stirm in Szene gesetzte Morgan.

    „Technik und Motor“ : Immer wieder dienstags

    Außer Konkurrenz: Im Grenzbereich lebt und schreibt die kleine, aber enthusiastische Redaktion „Technik und Motor“ seit Jahrzehnten und begeistert damit eine treue Fan-Gemeinschaft.
  • Leser äußern sich: die F.A.Z.-Seite „Briefe an die Herausgeber“

    „Briefe an die Herausgeber“ : Leser schreiben Geschichte

    Schon immer steht die F.A.Z. für Meinungsfreiheit. Die tägliche Seite „Briefe an die Herausgeber“ bietet dafür ein Forum und ein einzigartiges Panorama. Dort können sich Leser frei äußern und der Zeitung ihre Meinung sagen.