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DDR-Zeitzeuge Beckmann : 95.847 Mark für ein neues Leben

  • -Aktualisiert am

Lebensweg: Michael Beckmann ist in Ost-Berlin aufgewachsen. Mit 18 Jahren will er die DDR verlassen, stellt Anträge und wird verhaftet. Bild: Frank Röth

Michael Beckmann war einer der jüngsten politischen Gefangenen in der DDR. Im Westen machte er Karriere im Bankgeschäft. Die Erfahrungen von einst prägen seinen Weg bis heute.

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          Bücherregale verraten Lebensgeschichten. Und die von Michael Beckmann ist besonders. Die vollen Regale in seinem Wohnzimmer erzählen davon. Beckmann liebt es, durch Literatur in fremde Welten einzutauchen. Ein Buch über John F. Kennedy reiht sich hier an Nietzsches Werke, Fotobücher mit Reisereportagen füllen gleich mehrere Regalbretter.

          Von allen Welten, die der Mensch erschaffen habe, sei die der Bücher die gewaltigste, schrieb einst Heinrich Heine. Vor 34 Jahren bedeuteten sie für Michael Beckmann Halt und Ankommen in einer neuen Welt. Denn am 3. Dezember 1986 gelangte der damals Zwanzigjährige durch einen Häftlingsfreikauf in die Bundesrepublik. Er war einer der jüngsten politischen Gefangenen in der DDR.

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