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Religionsunterricht für alle : Warum die katholische Kirche in Hamburg über ihren Schatten springt

Gemeinsamkeit und Differenz: Symbole für Christentum, Islam und Judentum Bild: Picture Alliance

Lange sträubte sich die katholische Kirche in Hamburg gegen einen gemeinsamen Religionsunterricht für Anhänger aller Religionen. Nun macht sie mit. Warum?

          5 Min.

          Nach den Sommerferien bricht in Hamburg religionspolitisch betrachtet eine neue Zeit an. Erstmals beteiligt sich die katholische Kirche am sogenannten Religionsunterricht für alle (RUfa), der bislang von Juden, evangelischer Kirche, Muslimen und Aleviten verantwortet wurde. Ökumenische Kooperationen gibt es andernorts längst, aber der RUfa geht weit darüber hinaus.

          Tobias Schrörs
          Politikredakteur.

          Was hat den sonst eher zaudernden Hamburger Erzbischof Stefan Heße bewogen, das zu wagen? Heße begründete den Schritt im April mit der Verantwortung für die religiöse Bildung der Schüler an staatlichen Schulen. Es gehe darum, das katholische Christentum im RUfa „authentisch abzubilden“. Schulsenator Ties Rabe (SPD) begrüßte den Beitritt der zweitgrößten Religionsgemeinschaft „ganz ausdrücklich“.

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