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Trauma-Box für Erste Hilfe : Der Nachbar des Defibrillators

Die Unfallchirurgen würden gern in nächster Nähe eine Trauma-Box aufhängen. Bild: Hersteller

Eine Trauma-Box soll als Erste-Hilfe-System Laien zu Lebensrettern machen. Sie ermöglicht jedem, starke Blutungen eines Unfallopfers zu unterbinden.

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          Es gibt Verletzungen, die möchte sich der Normalbürger nicht vorstellen. Für Unfallchirurgen sind sie Alltag. Es ist daher nicht weiter verwunderlich, dass Dietmar Pennig mit professioneller Ruhe und fernab jeder Sensationslust beschreibt, wie es ist, wenn ein Arm abgerissen wird, ein Bein eingequetscht, eine Arterie verletzt wird. Das Blut spritze bisweilen einen halben Meter weit, und wenn niemand etwas unternehme, sei das Unfallopfer weitgehend ausgeblutet, bis der Rettungsdienst eintreffe.

          Holger  Appel

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          Pennig ist Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie und schaut mit Bewunderung, aber auch ein wenig Neid auf die Verbreitung von Defibrillatoren. Die hängen inzwischen in vielen Gebäuden, Praxen, Sportvereinen, und sie sind so einfach und selbsterklärend konstruiert, dass damit auch der Laie einem Herzstillstand zu Leibe rücken kann. Nicht immer erfolgreich, aber doch mit einer derart guten Quote, dass sich die etwa 1100 bis 1500 Euro teuren Geräte durchsetzen.

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