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2:2 gegen Kopenhagen : Hannover ist selbst schuld

  • Aktualisiert am

Aufgefallen: Dame N`Doye Bild: dpa

Zunächst hoch überlegen, bringt sich Hannover 96 um den Sieg gegen den FC Kopenhagen. Torwart Zieler sieht besonders beim späten Ausgleich schlecht aus.

          Weiter ungeschlagen, aber Sekunden vor Schluss den ersten Heimsieg verschenkt: Hannover 96 ist trotz zweimaliger Führung nicht über ein 2:2 (1:0) gegen den FC Kopenhagen hinausgekommen. In der 89. Minute erzielte Cesar Santin den Treffer zum 2:2. Die Niedersachsen bleiben zwar auch im dritten Gruppenspiel unbesiegt, verpassten aber die große Chance, die Weichen vorzeitig Richtung K.o.-Runde zu stellen. „Es war vielleicht die internationale Erfahrung, die uns heute ein
          bisschen gefehlt hat“, meinte Trainer Mirko Slomka.

          Christian Pander (29. Minute) und Sergio Pinto (81.) hatten die Hausherren vor 43.100 Zuschauern jeweils in Führung gebracht. Drei Tage vor dem Meistschaftsduell gegen den FC Bayern hatte aber schon Dame N’Doye (67.) zwischenzeitlich die Hoffnungen Hannovers auf einen Sieg gedämpt. Die 96 haben damit in drei Partien fünf Punkte geholt.

          Rechtzeitig fit meldete sich Jan Schlaudraff, nachdem er wegen seiner Patellasehnenverletzung beim 0:2 gegen den 1. FC Köln noch schmerzlich vermisst worden war. Mit Didier Ya Konan und Mohammed Abdellaoue bildete Schlaudraff erstmals das Angriffstrio. Doch anfangs fanden die Niedersachsen trotz deutlich mehr Spielanteilen keinen Weg durch die Deckung.

          Und wenn, dann war es meist Pander, der sein Glück versuchte. In der 7. Minute wurde sein Schuss aber ans Außennetz abgefälscht. Zwanzig Minuten später parierte Keeper Johan Wiland den nächsten Pander-Schuss. Beim dritten Versuch klappte es. Kopenhagens brasilianischer Profi Claudemir spielte den Ball gut 20 Meter vor dem eigenen Tor quer genau auf Pander.

          Zu früh gefreut: Mit dem Sieg wird es nichts für 96 Bilderstrecke

          Der sehr gut aufgelegte Abwehrspieler nahm den Ball an, schaute und zirkelte die Kugel am verdutzten Kopenhager Keeper vorbei ins Netz. Nachdem Hannover einige Minuten die Partie zwar kontrolliert hatte, aber weitere Chancen ausgeblieben waren, drehten Schlaudraff & Co kurz vor der Pause noch einmal richtig auf.

          Zuerst verzog aber Ya Konan nach Vorarbeit von Schlaudraff und Abdellaoue, dann scheiterte Schlaudraff selbst am Kopenhagens schwedischen Torwart Wiland. Vom dänischen Rekordmeister war indes so gut wie nichts zu sehen, beim eigentlich gefürchteten Torjäger Doye fiel bis zu seinem Tor nur der Irokesen-Schnitt auf.

          Hannover auf einmal zu passiv

          Dagegen sorgte Hannovers Sturm erstmal weiter für frischen Wind vor dem gegnerischen Tor. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel rappelte Abdellaoue mit Gäste-Keeper Wiland bei einem Kopfballversuch zusammen. Der Norweger musste kurz behandelt werden, konnte aber weiterspielen. Die Partie plätscherte anschließend vor sich hin, Hannover spielte zu passiv und versäumte eine Vorentscheidung.

          Die Strafe: Der Ausgleich durch den Kopfballtreffer von N’Doye, bei dem 96-Towart Ron-Robert Zieler keine gute Figur abgab. Nachdem Pinto mit einem fulminanten Schuss wieder für den Ausgleich gesorgt hatte, machte Santin den Ausgleich. Er schoss Zieler durch die Beine. Kein guter Abend für den Keeper - und Hannover.

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