https://www.faz.net/-hzv-9jpxo

: Ex-Teamkollegen adeln Nowitzki: «Der ultimative Profi»

  • Aktualisiert am

          Dallas (dpa) - Seine Meisterteam-Kollegen Shawn Marion und Tyson Chandler schwärmen von ihrem Ex-Mitspieler Dirk Nowitzki und sehen einen Basketball-Einfluss des Würzburgers über das Karriereende hinaus.

          «Er hat das Spiel revolutioniert: Er hat den großen Spieler erfunden, der Dreier schießt. Er hat den Wurf auf einem Bein im Zurückfallen erfunden», sagte der frühere NBA-Allstar Marion, der von 2009 bis 2014 mit Nowitzki bei den Dallas Mavericks spielte, der Deutschen Presse-Agentur. «Er ist ein großartiger Typ, Teamkollege, Vater, Champion - das spricht für sich. Ich bin einfach froh, dass ich mit ihm spielen durfte.»

          Mit Marion (40) und Chandler (36) an der Seite holte Nowitzki (40) 2011 den Titel in der NBA. «Er ist eine Legende, einer der besten Spieler aller Zeiten. Er geht direkt (im ersten möglichen Jahr) in die Ruhmeshalle», sagte Center Chandler, der inzwischen für die Los Angeles Lakers aufläuft. «Er hat den Weg bereitet für andere Europäer. Er hat die komplette Franchise geändert, hat die Meisterschaft gebracht. Er ist der ultimative Profi, mehr kannst du nicht verlangen.»

          Der frühere Flügelspieler Marion hat seine Laufbahn beendet und besuchte sein Ex-Team jüngst in der Kabine. Für die Zeit nach seinem letzten Spiel hat er einen Ratschlag an Nowitzki: «Er soll das machen, was er will. Er liebt seine Familie, liebt es, ein Vater zu sein - das sollte er machen, sich Zeit nehmen und das Leben genießen.» Ob Nowitzki nach der laufenden NBA-Saison zurücktritt, hat er bislang offen gelassen.

          Weitere Themen

          Nowitzki scherzt und verliert

          NBA-Allstars-Spiel : Nowitzki scherzt und verliert

          Beim Spiel der besten Nachwuchsspieler coacht der deutsche Basketballstar Dirk Nowitzki die Weltauswahl. Die Niederlage bei seinem Trainer-Debüt nimmt er mit Humor.

          Topmeldungen

          Rede auf Sicherheitskonferenz : Das Plädoyer der Angela Merkel

          Die Kanzlerin beschwört in München zu Recht die transatlantische Partnerschaft und die Bedeutung der Nato. Denn bei allem Dissens zwischen Amerika und Deutschland – die Gemeinschaft des Westens darf nicht aufs Spiel gesetzt werden. Ein Kommentar.

          Zum Tod von Bruno Ganz : Die Welt läuft falsch

          Bruno Ganz ist gestorben, mit 77 Jahren, zu Hause in Zürich. Zum Schauspielen benötigte der größte deutschsprachige Mime seiner Generation kaum etwas anderes als sein Gesicht, seinen Blick und seine Stimme.