https://www.faz.net/-hf2-9nv8e

Merkel in der DDR : Was ist dran an „IM Erika“?

  • -Aktualisiert am

Dürftige Quellenlage, feste Überzeugungen: Was im Internet an Behauptungen über Angela Merkel kursiert, ist (auch in diesem Fall) an Niedertracht kaum zu überbieten. Bild: F.A.Z.

Wer im Netz nach „Angela Merkel“ sucht, der stößt bald auf „IM Erika“. Nutzer glauben, dass Merkel unter diesem Decknamen für die Stasi gearbeitet hat. Was ist dran an dieser Behauptung? Ein Gastbeitrag.

          10 Min.

          Wolfgang Stöter mag Literatur, liebt Tiere und fährt Motorrad. Doch wenn es um Bundeskanzlerin Angela Merkel geht, wird er ungemütlich. „Deine Doedel-Partei“, so schrieb er dem stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Ralf Stegner via Twitter, „ist doch mit Begeisterung IM Erika treu gefolgt, ich hätte bald gesagt, in den Arsch gekrochen.“

          Wolfgang Stöter ist nicht der einzige Twitter-User, der davon überzeugt ist, dass Deutschland von einer ehemaligen Inoffiziellen Mitarbeiterin (IM) des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR (MfS) regiert wird. Sucht man bei Twitter nach „IM Erika“, stößt man fast täglich auf neue Tweets, in denen davon die Rede ist, dass Angela Merkel unter diesem Decknamen für die Stasi gearbeitet habe. Die Suchmaschine Google verzeichnet dazu sogar mehr als 92.000 Einträge. Was ist dran an den Behauptungen, Angela Merkel hätte für die Stasi gespitzelt?

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Ganz schön neblig: Der Covid-19-Impfstoff muss in Spezialkühlschränken aufbewahrt werden bei mehr als eisigen Temperaturen.

          Corona-Impfung : Was man über mögliche Nebenwirkungen weiß

          In Deutschland wird gegen Covid-19 geimpft. Die Impfstoffe sind neu und vielen nicht geheuer, sie fürchten gar Langzeitfolgen. Dabei ist über unerwünschte Begleiterscheinungen der Spritze schon viel bekannt.
          Freundinnen: Luisa und Sophie wohnen zusammen in Frankfurt. Beide verdienen Geld mit Pornovideos, die sie selbst aufnehmen.

          Studentin in Geldnot : Pornos drehen für den Master

          Luisa besucht eine Hochschule im Rhein-Main-Gebiet und verkauft Sexvideos, um ihr Studium zu finanzieren. Sie sagt, das fühle sich dreckig an. Doch der Geldmangel habe sie dazu getrieben, und andere Nebenjobs sind ihr zu zeitaufwendig.