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Nach Razzia bei Jugendlichen : Missbrauchsbeauftragter besorgt über Kinderpornoverbreitung

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Die 21 Verdächtigen sind zwischen 14 und 26 Jahren alt. Bild: dpa

Nach der Razzia gegen 21 teils minderjährige Verdächtige wegen der Verbreitung von kinderpornografischen Videos äußert sich der Missbrauchsbeauftragte Rörig besorgt. Er fordert, den Umgang mit Medien bundesweit zum Schulfach zu machen.

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          Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, hat sich besorgt über die zunehmende Verbreitung von kinderpornografischen Videos unter Jugendlichen und jungen Menschen geäußert. Vielen sei dabei womöglich nicht bewusst, dass es sich um reale Taten handle, erklärte Rörig am Montag in Berlin. Diese „mangelnde Reflexionsfähigkeit“ unterstreiche die Bedeutung, Medienkompetenz zu stärken.

          Auch die Leiterin der Abteilung für Schwere und Organisierte Kriminalität im Bundeskriminalamt (BKA), Sabine Vogt, warnte am Montag vor dem leichtfertigen Verbreiten von kinderpornografischen Dateien unter Kindern und Jugendlichen: „Wir müssen hier massiv einer Bagatellisierung dieser Straftaten entgegenwirken.“

          Das BKA teilte mit, dass Kinder und Heranwachsende seit zweieinhalb Jahren vermehrt eindeutig kinderpornografische Inhalte über Soziale Netzwerke teilen und weiterleiten würden.

          Rörig rief dazu auf, den Umgang mit Medien bundesweit als Schulfach oder als Querschnittsaufgabe im Unterricht über alle Fächer hinweg einzuführen. Zudem nahm er Eltern in die Pflicht. Diese müssten sich mehr dafür interessieren, was ihre Kinder im Internet täten.

          Rörig äußerte sich nach einer Razzia gegen 21 Verdächtige, die zuletzt bundesweit wegen der Verbreitung von kinderpornografischen Videos erfolgt war. Die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt am Main ermittelt in dem Fall. Es geht um die Verbreitung von Videos, die mutmaßlich unter anderem aus Afghanistan stammen. Die Beschuldigten sind zwischen 14 und 26 Jahre alt.

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